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Nur bessere Spielgeräte fehlen noch

Hortbetreuung Nur bessere Spielgeräte fehlen noch

Die Hortbetreuung in Nienstädt lässt sich die Samtgemeinde einiges kosten. Das hat die Nienstädter Gemeindedirektorin Sandra Wiechmann bei der Sitzung des Kinder- und Jugendausschusses des Rates der Gemeinde noch einmal mit Zahlen unterlegt.

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Wenig spannend kommen Eltern und Erziehern die Spielmöglichkeiten auf dem Hof der Grundschule Nienstädt vor.

Quelle: rg

Samtgemeinde Nienstädt. Die Kosten dafür schlagen sich in der Kommune über die Samtgemeindeumlage nieder, wie Wiechmann erläuterte. Aus Sicht der Eltern lohnt sich die Investition. Das Angebot und dessen Qualität wurde im Ausschuss hoch gelobt. Einen Wermutstropfen gibt es jedoch: Der Schülerhort ist in Räumen der Nienstädter Grundschule untergebracht und die Spielmöglichkeiten auf dem Hof entsprechen ganz und gar nicht den Vorstellungen von Eltern und Erziehern.

Hortleiterin Anett Panten hatte deshalb ebenso wie im Schulausschuss des Samtgemeinderates den Abbau der Spielgeräte beklagt. Sie wünsche sich, dass in diesem Haushaltsjahr in eine neue Ausstattung investiert werde. Zudem hatte der Hort, der zurzeit insgesamt 80 Plätze vorhält, 2016 bei den Eltern eine Umfrage gestartet, bei der der Zustand des Umfeldes ebenfalls schlecht abschnitt. Für die Schulpausen reiche die Ausstattung vielleicht, aber bei schönem Wetter werde ein Hortnachmittag auf dem Gelände „schon sehr lang.“

Erzieher legen Wert auf Hausaufgabenbetreuung

Dafür bekam der Hort sehr gute Noten hinsichtlich der pädagogischen Qualität. Große Zufriedenheit herrscht demnach bei den Eltern, was die Hausaufgabenbetreuung betrifft. Panten erläuterte, dass das Erzieherteam viel Wert auf diesen Bereich lege, was von Elternvertreterin Catrin Tomhave auf ganzer Linie bestätigt wurde. „Wenn ich mich nicht mit Hausaufgaben rumschlagen muss, finde ich das toll“, sagte sie und lobte die Ausführung der Aufgaben, die im Hort akkurater erledigt würden als zuhause. CDU Ratsherr Jan Massow, selbst Vater eines Hortkindes, konnte dem nur beipflichten.

„Ich finde, dass wir enorm viel tun, um das Angebot in Nienstädt aufrecht zu erhalten“, sagte SPD-Ratsfrau Christiane Reckmann. Doch 50 Prozent der Kosten müsste die Öffentlichkeit tragen. „Das ist schon eine Menge“, findet sie, da der Finanzspielraum der Kommune sehr eng sei. Tomhave gab zu, dass die Einrichtung „ein Luxus“ sei, für den sich die Ausgaben aber lohnen würden. Der Hort sei beispielhaft in der Region, weil er den Eltern ermögliche, Familie und Beruf zu vereinbaren. Sie kenne Familien, die aus Stadthagen nach Nienstädt gezogen seien. Nienstädt hebe sich mit der Betreuungsleistung von anderen Gemeinden qualitativ auf jeden Fall ab. bab

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