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Samtgemeinde Nienstädt Rat macht Druck für Ortsumgehung
Schaumburg Nienstädt Samtgemeinde Nienstädt Rat macht Druck für Ortsumgehung
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13:15 28.12.2012

Samtgemeinde Nienstädt (jcp). Das hat der Rat der Samtgeminde vor Kurzem mit vier Gegenstimmen beschlossen. Das Schreiben geht an den niedersächsischen Verkehrsminister Jörg Bode.

Darin heißt es: „Nach wie vor hat sich an unserer Forderung zur Schaffung einer Ortsumgehung Nienstädt/Sülbeck keine Veränderung ergeben.“ Die B 65 bleibe im Bereich „mit über 20 000 Verkehrsteilnehmern pro Tag“ stark befahren. Die Lärmbeeinträchtigung sei „erheblich“. Auch die Benutzer der schmalen Gehwege an beiden Seiten der vierspurigen Straße würden durch die „Sogwirkung der Fahrzeuge“ gefährdet.

Bei Bildung von Baustellenstaus sei ein „Durchkommen auf der B 65“ in jüngster Zeit „nicht mehr möglich“ gewesen. Auch das von der Landkreisverwaltung geplante Klinikum in Vehlen lasse die Annahme zu, „dass der Verkehr in diesem Bereich noch weiter zunimmt“.

Die Verwaltung der Samtgemeinde zufolge ist es daher „zwingend erforderlich, dass die Maßnahme in den Bundesverkehrswegeplan bis 2030 aufgenommen wird“. Besagter Plan regelt Fragen wie die nach Ortsumgehungen und soll bis zum Jahr 2030 Gültigkeit behalten. Die Resolution schließt: „Sollte sich die Realisierung der Ortsumgehung noch weiter verzögern, halten wir die Lärmschutzmaßnahmen am derzeitigen Verlauf der B 65 für dringend geboten.“

Der vier Gegenstimmen zur Verabschiedung kamen aus unterschiedlichen Fraktionen. Unter anderem sagte Hinrich Gottschalk (CDU), er könne sich dem Plan nicht anschließen, weil dieser die „Zerschneidung von Ackerland“ bedeute.