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Rat stimmt für F-Plan-Änderung

Mehrgenerationenpark Rat stimmt für F-Plan-Änderung

Die Weichen für den geplanten Mehrgenerationenpark in Seggebruch sind gestellt. Der Samtgemeinderat Nienstädt hat der dafür nötigen Änderung des Flächennutzungsplans zugestimmt.

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SAMTGEMEINDE NIENSTÄDT. Diese beinhaltet, dass die Wohnbauflächen parallel zur Cronsbruchstraße künftig westlich der Straße „In den Zäunen“ in südliche Richtung bis zur angrenzenden ehemaligen landwirtschaftlichen Hofstelle verlagert werden. Mit einer Enthaltung stimmte der Rat für den Aufstellungsbeschluss und die allgemeine Beteiligung der Öffentlichkeit.
Vertreter der Bürgerinitiative Seggebruch (BIS), die das Vorhaben bislang kritisch begleitet haben, waren überraschend nicht zu der öffentlichen Ratssitzung gekommen, um sich kritisch zu äußern oder Fragen zu stellen. Auch auf der Homepage der BI tut sich seit einigen Wochen nichts mehr. Das liegt wohl an der Spaltung der Initiative, die sich aufgrund unterschiedlicher Zielsetzungen gesplittet hat.

Auf Anfrage bei Maria Stephan von der Initiative berichtet diese, dass sie sich ebenso wie Fabian Killer und Eckhard Bartels als Sprecherin der BI zurückgezogen habe. Die Ziele der Mitglieder seien zu weit auseinander gegangen, begründet sie diese Entscheidung. Während sich ein Teil der Gruppe komplett gegen das Projekt des Mehrgenrationenvereins Bückeburg stelle, meint Stephan, habe sie lediglich ein Problem mit dem Standort Seggebruch, der ihrer Meinung nach nicht zentral genug liegt. „Im kleinen Kreis“ werde sie sich zusammen mit Gleichgesinnten weiter für ihren Standpunkt einsetzen, sagt sie mit Blick auf die öffentliche Auslegung von B- und F-Plan.

Außerdem, sagt Stephan, warte sie immer noch auf die Beantwortung der 18 Fragen, die die BI Bürgermeister Jörn Wittkugel (SPD) im November gestellt hatte. Bei all den zurückliegenden Veranstaltungen habe sie immer noch nicht ausreichend Erklärungen von der Gemeindespitze erhalten.

Die Abstimmung über die Änderung des F-Plans fiel im Samtgemeinderat bei einer Enthaltung einstimmig aus – anders als der zusätzliche Antrag, den Grünen-Ratsherr Friedrich Deventer kurzfristig gestellt hatte. Er plädierte dafür, festzulegen, dass die Kosten von 7200 Euro, die für die Änderung des Flächennutzungsplans an das zuständige Ingenieurbüro gezahlt werden müssen, von dem Verein Mehrgenerationenhaus selbst getragen werden, sofern es doch nicht zu einer Umsetzung des Projektes komme – aus Gründen, die der Trägerverein zu verantworten habe. Mit Ausnahme von drei Christdemokraten stimmten alle für diesen Antrag.

Trotz seiner Zustimmung zur F-Plan-Änderung betonte Deventer, dass er es sinnvoller gefunden hätte, wenn ein Projekt wie dieses zu Beginn an auf Samtgemeindeebene besprochen worden wäre und nicht nur von den Seggebruchern. kil

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