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Ruhebäume in Seggebruch geplant

Urnenbestattung am Friedhof Ruhebäume in Seggebruch geplant

Der Seniorenbeirat der Samtgemeinde Nienstädt hat positive Signale in Sachen Ruhebaum bekommen. Die Kirchengemeinde Seggebruch will in diesem Jahr auf dem dortigen Friedhof ein Areal mit Bäumen für die Urnenbestattung anlegen. Das hat der dortige Pastor Burkhard Peter bestätigt.

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Pastor Burkhard Peter steht an dem Bereich, auf dem später Gräber unter Ruhebäumen angelegt werden sollen. 

Quelle: bab

Samtgemeinde Nienstädt. „Die Pläne liegen schon vor“, konnte der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Gerhard Kording, den Mitgliedern bei der jüngsten Sitzung verkünden. Den Entwurf der Planerin hatte Kording mitgebracht und das Konzept sagte den Mitgliedern zu. „Es sieht aus wie ein Park“, findet der Beiratsvorsitzende und erläuterte die Details. 266 Urnen sollen dort unter Bäumen oder in sogenannten Partnergräbern bestattet werden können. Wie Peter vor Ort erläutert, werden dazu neue Bäume auf dem Seggebrucher Friedhof gepflanzt. Die Pläne sehen auch neue Beete und unterschiedliche Gestaltungselemente vor.
Ebenso wie die Senioren sieht Seggebruchs Pastor den Unterschied zu einem Ruheforst vor allem in der guten Erreichbarkeit. „Im Ruheforst ist das Besuchen oft schwer“, sagt Peter. Auf dem Friedhof hingegen könnten ältere Leute mit Rollatoren oder Rollstühlen einfacher an die Grabstätten gelangen. Der Wunsch, einen Bereich mit Ruhebäumen zu schaffen, sei mehrfach geäußert worden, berichtet der Pastor. Die Namen der Toten werden entweder durch ein kleines Schild an der Grabstelle angebracht oder ein kleiner, beschrifteter Stein dient zur Identifizierung. „Ich gehe davon aus, dass bereits im laufe des Jahres dort bestattet werden kann“, sagt der Geistliche. Die Maßnahmen seien mit dem Gesundheitsamt bereits abgestimmt.
Eine weitere Umgestaltung soll auch an der Schachtstraße erfolgen. Ein Teil der Friedhofshecke soll zurückgesetzt werden, weil die Kirchengemeinde einen Bereich aus dem Friedhof herausnehmen will. Dieser soll für Parkplatzflächen umgebaut werden. Wie viele Plätze direkt an der Schachtstraße enstehen, kann Peter noch nicht angeben. Landeskirche und Kirchenvorstand müssten dies noch klären, bevor es in die detaillierte Planung gehe.  bab

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