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Samtgemeinderat votiert für F-Plan-Änderung

Cronsbruchstraße und In den Zäunen Samtgemeinderat votiert für F-Plan-Änderung

Der Rat der Samtgemeinde Nienstädt hat zugestimmt, für die Bauleitplanung in Seggebruch den Flächennutzungsplan (F-Plan) entsprechend anzupassen. Wie berichtet handelt es sich um den Bereich im Winkel von Cronsbruchstraße und der Straße In den Zäunen.

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Nienstädt streicht Erträge ein

Samtgemeinde Nienstädt. Matthias Reinold, Ingenieur für Raumplanung und Städtebau, hat in der jüngsten Sitzung des Rates die Stellungnahmen und Abwägungen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit vorgestellt und „kann die Auslegung des F-Plans empfehlen“. Ebenso wie im Seggebrucher Gemeinderat hat Reinold die für den F-Plan relevanten Eckdaten der öffentlichen Beteiligung umrissen und ist auf die wesentlichen Belange eingegangen – auch die ökologischen.

 „All das, was problematisiert wurde, hat keinen Einfluss auf die Änderung des Flächennutzungsplans“, sagte Reinold und versicherte: „Wir haben ganz viel Ökologie berücksichtigt. Mehr Belange, als wir haben abarbeiten lassen, geht nicht – auch gutachterlicherseits.“ Der Städteplaner informierte über die Kompensationsflächen, die die Gemeinde Seggebruch zur Verfügung stellen werde, und darüber, dass zur Regulierung des Regenwassersaufkommens ein Rückhaltebecken angelegt werden solle. Dabei fasste er zusammen, dass es für die Einwendungen und Befürchtungen hinsichtlich der Oberflächenentwässerung „keine Hinweise“ darauf gebe, „dass es ein Problem geben könnte“.

Grüner warnt vor Abwasserproblemen

 Dennoch blieben Zweifel, dass wirklich alle Einwände gebührend gewürdigt worden sind. „Was ist mit dem Abwasser?“, fragte Ratsherr Klaus-Ulrich Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen), der bemerkte, dass Reinold diesen Punkt ausgespart habe. Dieser gab zu, dass der Belang nicht explizit erwähnt worden sei, da er „als Aspekt bei der Baudurchführung beachtet werden muss“.

Er bestätigte den vom Abwasserverband Gehle-Holpe formulierten Einwand, dass der für das Mehrgenerationenhaus vorgesehene Bereich nicht in freiem Gefälle entwässert werden kann. Dies könne aber mit technischen Mitteln erreicht werden. „Technisch ist alles machbar“, entgegnete Schmidt, „das ist aber mit erheblichen Kosten verbunden für den, der es betreiben will.“ Zudem hätten die Anlagen eine geringe Lebensdauer. Schmidt warnte auch vor häufigeren Starkregenfällen, die das Problem verschlimmern würden und stimmte gegen den F-Plan. Zwei weitere Ratsherren enthielten sich. bab

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