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Schulausschuss setzt Prioritäten

Neue Möbel am dringlichsten Schulausschuss setzt Prioritäten

„Das ist wohl schon mehr als wir uns leisten können.“ Mit diesen Worten hat Eberhard Koch (SPD), Vorsitzender des Schulausschusses der Samtgemeinde, die Liste für Ausgaben rund um die Grundschule kommentiert.

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Samtgemeinde Nienstädt (r). Der Ausschuss hat Prioritäten für den Etat 2016 erstellt. Wegen der angespannten Finanzlage war klar, dass nicht alle Wünsche erfüllt werden können. Sandra Wiechmann, Allgemeinde Vertreterin des Samtgemeindebürgermeisters, sprach von einem voraussichtlichen Fehlbetrag von 245 000 Euro im Ergebnis- und 279 000 im Finanzhaushalt.
Einig waren sich alle, dass neue Tische und Stühle für die vierten Klasse Priorität haben. Die Kosten: rund 17 000 Euro. Rektor Helmut Quander betonte, dass er sich schon seit 2004 dafür einsetze. 2013 war die Neumöblierung gestartet, in den letzten zwei Jahren war aber wegen klammer Kassen nichts angeschafft worden.
Ebenfalls an erster Stelle steht die Fortsetzung der Treppenhaussanierung im Nienstädter Schulgebäude im Zuge der Inklusion. 2015 wurden im Erdgeschoss und im Keller die Waschbetonplatten gegen einen neuen Industrieboden ausgetauscht. Der Ausschuss stellte allerdings fest: Der Belag sieht schon jetzt wieder ganz schön schäbig aus. 2016 geht es im Obergeschoss für rund 40 000 Euro weiter.
Außerdem wird die Sanierung der Innenraumbeleuchtung für 55 000 Euro berücksichtigt. 30 000 Euro stehen im Haushalt, der Rest soll aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz für finanzschwache Kommunen kommen.
An zweite Stelle der Liste hat der Ausschuss den Wunsch der Hortgruppe Nienstädt nach einer Kletterpyramide für den Schulhof gesetzt. Das Gerät kostet etwa 6000 Euro. So viel soll im Haushalt bereitgestellt werden. Die Kosten für den Aufbau – weitere rund 6000 Euro – müssten wohl über Spenden oder Sponsoren beschafft werden.
Auf Platz drei: Die Erneuerung der Schultoiletten an beiden Standorten. 20 000 Euro sind dafür zunächst vorgesehen. An vierter Stelle stehen neue Werkbänke. Schlusslicht bildet das Thema Sicherheit. Helmut Quander wünscht sich abschließbare Klassenräume für Notfälle. Dazu müssten allerdings alle Türschlösser ausgetauscht werden. Außerdem möchte er eine Kamera an der stets verschlossenen Eingangstür installieren, damit das Sekretariat jederzeit sehen könne, wer klingelt. 

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