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Schwierige Suche nach Brandstifter

Ermittlungen dauern an Schwierige Suche nach Brandstifter

Die Brandermittlungen in der Samtgemeinde Nienstädt sind  wegen der spärlichen Hinweislage eine Herausforderung.

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Quelle: Symbolfoto

Nach der erneuten Häufung von Brandstiftungen in der vergangenen Woche sind in Nienstädt Erinnerungen an die Zeit von vor drei Jahren wach geworden. Damals hatte ein Brandstifter ebenfalls Stadthagen und Umgebung in Atem gehalten. Auch in Nienstädt war ein Gebäude von den Flammen zerstört worden. Die Auswertung der Spuren bei Feuer ist damals wie heute eine Herausforderung für die Ermittler.

„Es macht die Spurensuche schwierig, dass ein Feuer so gut wie alles vernichtet“, sagt Matthias Auer, Sprecher des Polizeikommissariates Bückeburg, „aber nicht unmöglich.“ Die Polizei nutze entsprechende Methoden, um dem Täter auf die Schliche zu kommen. Speziell ausgebildete Brandermittler im Kommissariat und beim Landeskriminalamt werden in solchen Fällen eingesetzt. Auch vierbeinige Helfer wie Spürhunde können nach einem Feuer noch Spuren orten.

Eine weitere Schwierigkeit bestehe darin, die Taten zuzuordnen. Nicht alle Vorkommnisse müssen in die „vermeintliche Serie“ gehören, wie Auer sagt. Einige könnten sich als Einzeltaten herausstellen. Zudem könnten Trittbrettfahrer animiert worden sein, Feuer zu legen. Allein wegen der unterschiedlichen Objekte, die in der Samtgemeinde Nienstädt seit Anfang September angezündet worden seien, müsse die Polizei eine gewisse Differenzierung vornehmen. Gebrannt hatten unter anderem Reifen, Autos, Strohballen, Gebüsch und sogar ein Wohnhaus.

Die Polizei, die „ein besonderes Augenmerk auf das Gebiet“ hat, sei in allen Fällen verstärkt auf Zeugenhinweise angewiesen. „Dafür haben wir immer ein offenes Ohr“, sagt Auer, der auf der Suche nach Hinweisen ist, die sich mit den Ermittlungen der Polizei decken. Er rät dazu, innerhalb der Nachbarschaft aufmerksam zu sein und diese wiederum für die Gefahr zu sensibilisieren.

Bewegungsmelder könnten laut Polizei präventiv wirken. „Licht schreckt immer irgendwie ab“, sagt Auer. „Es wäre vielleicht jetzt nicht verkehrt“, eine solche Anlage zu installieren, wenn man dies ohnehin vorgehabt habe.  bab

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