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Sonderrücklage für Leitungsbau

Investitionen ins Wassernetz Sonderrücklage für Leitungsbau

Der Samtgemeinderat hat die Jahresabschlüsse 2012 und 2013 der Samtgemeindewerke sowie den Jahresabschluss 2013 der Kommunalen Beschaffungs-Gesellschaft beschlossen.

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Quelle: SN

Samtgemeinde Nienstädt. „Es ist erfreulich, dass wir mit den Abschlüssen in der Echtzeit angekommen sind“, sagte CDU-Fraktionssprecher Heinz David. In einer der vergangenen Sitzungen hatte David bemängelt, dass die Abschlüsse im Samtgemeinderat zu lange auf sich warten lassen.

„Ein leider nicht so gutes Ergebnis“ bei den Samtgemeindewerken, stellte Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz für 2012 vor. Das Jahr schließen die Werke mit einem Verlust von rund 144.853 Euro ab. Laut Analyse der Verwaltung ist das Minus vorwiegend in der Wassersparte aufgelaufen. Der Fehlbetrag kann allerdings mit der Gewinnrücklage ausgeglichen werden.

Anders sieht es für 2013 aus. Die Werke haben nicht nur die Bilanzsumme um 640.000 Euro erhöht, die 2012 im Vergleich zum Vorjahr noch gesunken war, sondern auch einen Überschuss erzielt. Rund 159 066 Euro Gewinn weisen diese für 2013 aus. Bedingt sei dies durch die „deutlich höheren Beteiligungserträge“, begründete Köritz.

Das Geld soll diesmal nicht in die Gewinnrücklage fließen. Wie Köritz vorschlug und der Rat genehmigte, wird das Geld für eine Sonderrücklage genutzt. Diese soll für den Wasserleitungsbau angespart werden. Damit könnte die Samtgemeinde dem Wunsch vom Grünen-Ratsherrn Klaus Ulrich Schmidt näher kommen. Er wünsche sich ein unter anderem „kostendeckendes“, „schönes“, „überschaubares“ Wassersystem. „Ich freue mich, dass wir die Wassersparte behalten haben“, sagte er mit Blick auf die Übertragung der Gasversorgung an die Stadtwerke Schaumburg Lippe.

SPD-Sprecher Eberhard Koch erinnerte daran, dass die Samtgemeinde bereits Gebühren angepasst habe, um bessere Ergebnisse zu erzielen. „Wir haben ja auch gegengesteuert“, kommentierte er das Defizit von 2012. Martina Lohmann (CDU) forderte dennoch, die Eigenkapitalquote zu erhöhen und den durchschnittlichen jährlichen Verlust sukzessive gen Null zu fahren.

Einen kleinen Überschuss von rund 5656 Euro weist auch der Jahresabschluss der Kommunalen Beschaffungs-GmbH im Jahr 2013 aus. Köritz bezeichnete die KB-Gesellschaft als „gesundes Unternehmen“, das langlebige Wirtschaftsgüter durch Eigenkapital absichere.  bab

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