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Wasserpreis bleibt

Samtgemeinde Nienstädt Wasserpreis bleibt

Trotz äußerst lockerer Stimmung und Schokoladennikoläusen auf den Tischen bei der letzten Sitzung des Nienstädter Samtgemeinderates in diesem Jahr, herrschte Uneinigkeit darüber, wie mit dem Vermögen der Samtgemeinde umzugehen ist. Dies zeigte sich unter anderem bei der Festlegung der Wasserabgabepreise.

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Quelle: Symbolfoto

Samtgemeinde Nienstädt. Verwaltung und die SPD-Mehrheitsfraktion sind der Meinung, dass die derzeitige Wassergebühr von 1,39 Euro pro Kubikmeter auskömmlich ist, weil die Gebührenbedarfsrechnung für 2016 einen voraussichtlichen Überschuss von 13.900 Euro erwarten lässt. Zudem wies Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz darauf hin, dass der Preis in den vergangenen drei Jahren dreimal erhöht worden war. Darüber hinaus gebe es Rückstellungen für den Wasserleitungsbau von 300.000 Euro für kommendes Jahr.

„Wir sehen das ein bisschen anders“, hakte Martina Lohmann (CDU) ein. Um bei der Kalkulation die Abschreibungen mit zu erwirtschaften, müsse der Preis auf 1,54 Euro pro Kubikmeter festgesetzt werden. 13.900 sei kein großer Überschuss und die Vergangenheit lehre, dass es immer unvorhersehbare Ausgaben gebe, weil „die Leitungen ständig kaputt sind“. Lohmann hält Gesamtinvestitionen von fünf Millionen in das Leitungsnetz für nötig und beruft sich dabei auf Einschätzungen der Stadtwerke Schaumburg-Lippe. „Ganz dringend“ seien Sanierungen im Umfang von mindestens zwei Millionen, meint die CDU-Ratsfrau. Von einem „maroden Netz“ sprach gar Klaus-Ulrich Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen), der kritisierte, dass der „Wasserpreis jahrelang subventioniert“ worden sei. Mit Geld, das nach Lohmanns und Schmidts Meinung an anderer Stelle dringend gebraucht werde.

Jörn Wittkugel (SPD), Vorsitzender des zuständigen Werksausschusses, wollte dies nicht auf der Samtgemeinde sitzen lassen. Der Zustand des Leitungsnetzes liege vergleichsweise durchaus im Durchschnitt mit anderen Gemeinden. Zudem sei es sinnvoll, dann zu erneuern, wenn die jeweilige Straße ausgebaut werde. Die SPD lehnte die Erhöhung des Wasserabgabepreises ab und beschloss mit Mehrheit die vorgeschlagenen 1,39 Euro pro Kubikmeter. bab

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