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Anrufbus Nienstädt Weiter auf der Erfolgsspur

Die Entwicklung der Fahrgastzahlen beim Anrufbus Nienstädt zeigt weiter nach oben. Bei der Jahresversammlung des 157 Mitglieder starken Trägervereins haben Vorstand und Mitglieder optimistisch in die Zukunft geschaut.

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Vorsitzender Bernd Tünnermann (von links) mit seiner wiedergewählten Stellvertreterin Ilona Fischer und dem ebenfalls im Amt bestätigten Heinz-Jürgen Fischer.

Quelle: bab

Samtgemeinde Nienstädt. „Die Fahraufträge werden von Tag zu Tag mehr“, sagte der Vorsitzende des Vereins, Bernd Tünnermann. Die Statistiken zeigen, dass 2017 für den Bürgerbus ein absolutes Erfolgsjahr werden könnte. Tünnermann geht davon aus, dass es 5000 Gäste werden könnten. Im vergangenen Jahr seien es 3648 gewesen und 2017 bereits 2745 in den ersten fünf Monaten. Die gestiegenen Zahlen liegen vor allem daran, dass der Verein ein zweites Fahrzeug in Betrieb genommen hat. „2016 mussten wir sehr viele Fahrten ablehnen, weil wir nicht die Kapazitäten hatten“, erklärte der Vorsitzende. „Es hat sich gezeigt, dass das zweite Auto auf jeden Fall erforderlich war.“

In diesem Zusammenhang kam Tünnermann auch auf ein unerfreuliches Thema zurück, auf die Trennung vom Anrufbus Niedernwöhren, die schließlich zur Einrichtung einer eigenen Dispositionszentrale geführt hat. „Die Niedernwöhrener wollten uns einen höheren Betrag in Rechnung stellen, davon war vorher nie die Rede“, erklärte er die Schwierigkeiten. Der Niedernwöhrener Verein habe aber nicht dargelegt, wo und in welchem Umfang höhere Kosten anfallen. Weil Niedernwöhren am längeren Hebel saß und den zweiten Nienstädter Wagen einfach nicht disponiert hat, gab es Ärger. Der Nachbarverein habe schließlich die Auflösung des Vertrages vorgeschlagen.

„Wir konnten den Ehrenamtlichen nicht zumuten, fünf Tage zehn Stunden lang am Telefon zu sitzen, deshalb haben wir einen ähnlichen Weg gewählt wie Niedernwöhren und jemanden eingestellt, den wir bezahlen“, berichtete Tünnermann. Teilzeitkräfte, die sich auch bei Urlaub oder Krankheit vertreten können, seien eingestellt worden. Nach Anfangsschwierigkeiten laufe jetzt alles. 21 ehrenamtliche Fahrer halten den Betrieb aufrecht. Und der Verein ist dankbar über jeden weiteren, der Interesse daran hat.

Die meisten Fahrten werden vormittags nachgefragt und das Hauptziel sei Stadthagen, berichtete Tünnermann. Der Verein zeigt sich flexibel. Weil nicht nur Menschen aus dem Kreisaltenzentrum ausschwärmen wollen, sondern auch Besuch empfangen, nimmt der Anrufbus auch entsprechende Aufträge aus den Nachbarkommunen an.

Werbung von Sponsoren, Mitgliedsbeiträge, Fahrkartenerlöse und Zuschüsse vom Landkreis reichen aus, um den Betrieb aufrecht zu erhalten und sogar einen kleinen Überschuss zu erzielen. Das zeigte der Bericht von Kassenwart Stefan Kolb. „2017 werden wir keine Zuschüsse von der Samtgemeinde brauchen“, sagte Kolb. Der Verein hat Ilona Fischer erneut zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Heinz-Jürgen Fischer wurde in seiner Position als Beisitzer bestätigt. bab

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