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Zweiter Anrufbus: Rollstühle sollen mit

Neues Fahrzeug Zweiter Anrufbus: Rollstühle sollen mit

Der Verein Anrufbus Nienstädt ist auf dem besten Weg, ein weiteres Fahrzeug anzuschaffen. Der nächste Wagen des ehrenamtlich geführten öffentlichen Personenverkehrs soll ein behindertengerechtes Fahrzeug sein.

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 Rollstühle sollen künftig für den Transport im Nienstädter Anrufbus kein Hindernis mehr darstellen.

Quelle: HAZ

Samtgemeinde Nienstädt. Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz hatte in der Sitzung des Samtgemeinderates berichtet, dass ein Antrag auf Zuschüsse bereits zum Landkreis geschickt worden sei. Bei der Sitzung des SPD-Ortsvereins Seggebruch bezeichnete Köritz den Anrufbus als „sehr erfolgreiche Geschichte“. Er kündigte an, dass das zweite Fahrzeug so ausgestattet sein soll, dass es möglich ist, damit auch einen Rollstuhl zu transportieren.

 „Wir haben Interessenten, die danach fragen und darauf warten, dass wir so ein Fahrzeug kriegen“, sagt Bernd Tünnermann, Vorsitzender des Vereins, der sich gute Chancen ausrechnet, dass der Landkreis das Fahrzeug finanziert. Es kämen unterschiedliche Modelle in Betracht, in denen Personen befördert werden könnten, die nicht selbst in den Wagen einsteigen könnten und während der Fahrt im Rollstuhl sitzen bleiben müssen. „Wer noch selbst einsteigen kann und einen Rollstuhl hat, der zusammenklappbar ist, den können wir jetzt schon mitnehmen“, sagt Tünnermann.

 Ein zweites Fahrzeug ist für den Nienstädter Anrufbus nicht nur wegen der Behindertentransporte vonnöten, sondern auch weil die Nachfrage stetig steigt, seit der Bus vor einem Jahr gestartet war. „Wir sind in den letzten Monaten an unsere Transportgrenze geraten und mussten schon häufiger Fahrten absagen“, erklärt Tünnermann.

 Nach Meinung der ehrenamtlichen Fahrer könnte der Anrufbus dennoch mehr Werbung gebrauchen. „Es zeigt sich, dass es immer noch Leute gibt, die das Angebot nicht kennen“, hatte SPD-Ratsherr und ehrenamtlicher Anrufbusfahrer Willi Kietsch bei der Sitzung des SPD-Ortsvereins Seggebruch gesagt. Vor allen solle verstärkt darauf hingewiesen werden, dass die Fahrten nicht nur Senioren offenstehen. „Wir fahren jedermann jeden Alters von 7.30 bis 18 Uhr“, hatte Kietsch betont. Und das an einigen Tagen auch nach Stadthagen, Bückeburg und Obernkirchen.

 „Es ist auch nicht bekannt, dass wir nicht nur aus der Samtgemeinde hinausfahren, sondern auch von Stadthagen, Obernkirchen und Bückeburg hinein“, so Kietsch. So könnten Angehörige, die außerhalb wohnten auch ihre Verwandten und Bekannten beispielsweise im Kreisaltenzentrum in Helpsen mit dem Bus besuchen oder andere Besuche tätigen.

 Mitglieder des SPD-Ortsvereins hatten auch nachgefragt, wie die Taxifirmen die Konkurrenz zu dem Anrufbus wahrnehmen. Kietsch glaubt, dass die Kunden des Nienstädter Nahverkehrsangebotes sich die Taxikosten ohnehin nicht leisten könnten. „Das bringt eine Menge Lebensqualität für Menschen, deren ganze Rente für das Altenheim draufgeht“ und auch für andere mit wenig Geld meinte Kietsch. bab

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