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Seggebruch 500.000 Euro für Mehrgenerationenhaus
Schaumburg Nienstädt Seggebruch 500.000 Euro für Mehrgenerationenhaus
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12:26 11.03.2018
Alexander zu Schaumburg-Lippe (von links), Heike Fliess, Manuela Tarbiat-Wündsch und Norbert Lütke bei der Übergabe des Förderbescheides. Quelle: bab
BÜCKEBURG/SEGGEBRUCH

Mit großem Bahnhof hat der Verein Mehrgenerationenhaus  zusammen mit Alexander zu Schaumburg-Lippe die Vertreter des Amtes für regionale Landesentwicklung im Bückeburger Schloss empfangen.

Vertreter des Landes, des Landkreises und der Kommunen waren ebenso gekommen wie Kooperationspartner, Architekten und Vertreter anderer beteiligter Organisationen. Die Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung, Heike Fliess, übergab in diesem Rahmen einen Förderbescheid über 500000 Euro an den Verein, der ein Mehrgenerationenhaus in Seggebruch bauen will.

„Als wir die Zusage über die Bewilligung bekommen haben, waren wir total aus dem Häuschen“, gestand die Vorsitzende des Vereins Mehrgenerationenhaus, Manuela Tarbiat-Wündsch, der die Freude anzumerken war. Das Investitionsvolumen für den Gebäudekomplex, der an der Cronsbruchstraße entstehen soll, liegt bei rund acht Millionen Euro.

In etwa so soll das Mehrgenerationenhaus in Seggebruch aussehen.

Modell für die Zukunft

Fliess brachte nicht nur die Bewilligung für das Fördergeld mit, sondern sparte auch mit Komplimenten nicht. „Das wird ein Modell für die Zukunft werden“, prognostizierte Fliess, die in dem Vorhaben ein kreative und engagierte Methode sieht, dem demografischen Wandel zu begegnen. Der Verein nehme dabei den Netzwerkgedanken „ganz, ganz besonders gut“ auf, indem er Menschen aller Gruppen berücksichtige und diese sich mit ihren Fähigkeiten einbringen können.

Darüber hinaus leiste das Projekt Mehrgenerationenhaus einen Beitrag zur Freiheit der künftig dort wohnenden Menschen, die dort selbstbestimmt leben könnten. „Sie schaffen eine ganz neue Infrastruktur“, betonte Fliess die zahlreichen Kooperationen und Vernetzungen mit Partnern aus sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Bereichen. Die Landesbeauftragte Heike Fliess würdigte ausdrücklich auch das persönliche Engagement der Vereinsvorsitzenden Tarbiat-Wündsch.

Weitere Fördermittel in Aussicht

Es sei dieser eine perfekte Verbindung von Ehrenamt und Professionalität geglückt.

Zu der Förderung der Neuschaffung einer ländlichen Dienstleistungseinrichtung – wie im vorliegenden Fall – übergab Norbert Lütke vom Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser ein Plakat, das künftig an der Fassade des Mehrgenerationenhauses auf das Projekt hinweist. Die Landesvertreter deuteten an, dass für die unterschiedlichen Angebote weitere Fördermittel zu erwarten sind. bab