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Allein zur Ehre Gottes

Seggebruch Allein zur Ehre Gottes

Den Bogen von der Renaissance bis zur Moderne hat die Gruppe Classic Brass mit dem Organisten Matthias Eisenberg in der Seggebrucher Kirche gespannt.

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Classic Brass sind mit ihrem Konzertprogramm in der Seggebrucher Kirche zu Gast.

Quelle: bab

Seggebruch. Die fünf Blechbläser und der Organist präsentierten ihr Programm „Soli Deo Gloria“, das Pastor Burkhard Peter für alle Nicht-Lateiner übersetzte. „Allein Gott zur Ehre“ spielten die sechs Musiker in der sakralen Umgebung, eine Devise, die für den Geistlichen gut an den Anfang einer Woche und der Herbstferien passte.

 Das professionelle Ensemble unter Leitung von Jürgen Gröblehner (Trompete) hätte aber sicherlich mehr Publikum verdient. Die Reihen in der Kirche waren nur spärlich besetzt. Wer gekommen war, konnte sich in bester Qualität schon einstimmen lassen auf die Adventszeit, wenn Posaunen und Trompeten wieder in Kirchenschiffen und auf Marktplätzen Musik zur Ehre Gottes erklingen lassen.

 Mit Richard Strauss’ Feierlichem Einzug begann das Konzert von Classic Brass. Das seit fünf Jahren bestehende Ensemble spielte es zusammen mit Eisenberg auf der Prieche, bevor die Blechbläser sich vor dem Altar positionierten. Außer Gröblehner waren dies Peter Millich (Trompete), Gábor Dalecker (Horn), Szabolcz Szücs (Posaune) und Roland Krem (Tuba).

 Mal erklangen Bläser und Orgel gemeinsam, mal solo. Eisenberg, Preisträger mehrerer Wettbewerbe, intonierte unter anderem Toccata, Adagio und Fuge in C-Dur von Johann Sebastian Bach und Toccata und Fuge in F-Dur sowie Felix Mendelssohn Bartholdys Sonate Nr. 4 in B-Dur.

 Aus der Renaissance wurden englische Tänze von Giles Farnaby und Giovanni Gabrielis Canzon duodecimi toni vorgetragen. Mit Strauss hatten die Musiker begonnen und mit dessen Zeitgenossen Sigfried Karg-Elerts’ „Nun danket alle Gott“ endete das Programm, nachdem die Protagonisten auch einen Abstecher zu Karl Jenkins (Palladio) gemacht hatten. bab

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