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Bürgerinitiative ist gespalten

Sprecher der BI Seggebruch gibt Posten ab Bürgerinitiative ist gespalten

Der Bürgerinitiative Seggebruch (BiS), die sich gegen das Mehrgenerationenhaus einsetzt, machen interne Streitigkeiten zu schaffen. BiS-Sprecher Fabian Killer hat seinen Posten abgegeben. Es gebe zudem unterschiedliche Meinungen, ob die BiS gegen das gesamte Projekt, oder nur gegen den Standort sei.

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SEGGEBRUCH.  „Die BI ist im Moment komplett gespalten. Es gibt Leute, die komplett gegen das Projekt sind und welche, die nur gegen den Standort sind“, stellte BiS-Sprecherin Maria Stephan fest. Um weitere Maßnahmen planen zu können, müsse man wissen, wie viele Unterstützer tatsächlich noch da sind, so die Sprecherin weiter. Zum Treffen waren rund 25 Personen gekommen. Zudem informierte Stephan die Anwesenden darüber, dass aktuell keiner der Sprecher Zugriff auf die Verwaltung der Homepage und das E-Mail-Konto der BiS habe, weil das Passwort von einer weiteren Person geändert worden sei. Dieser Maßnahme vorausgegangen seien offenbar von den Sprechern nicht weitergegebene Informationen.

Auch Kassenwartin legt Amt nieder

 Als Reaktion darauf legte Carolin Möller, Kassenwartin der BiS, ihr Amt nieder – mit der Begründung, „mit solchen Querelen möchte ich nichts zu tun haben“.

 Beim Treffen resümierten die Teilnehmer auch über die vergangene Infoveranstaltung zum geplanten Mehrgenerationenhaus im Gemeindesaal der Seggebrucher Kirche (wir berichteten). Dabei wurde moniert, dass der BiS und ihren zahlreichen Fragen kein eigener Tagesordnungspunkt zugesprochen worden war, weshalb laut Stephan nicht alle Fragen hätten hinreichend geklärt werden können.

Kritik an Bürgermeister

 Diese Kritik richtet sich vor allem an Bürgermeister Jörn Wittkugel, der die BiS mit ihren Fragen stets auf die Veranstaltung vertröstet habe. Weiterhin kritisiert die BiS, dass die Zusammensetzung des Vereins Mehrgenerationenhaus Bückeburg, der das Projekt realisieren möchte, sowie dessen Ziele nach wie vor unklar seien. Insbesondere hinterfragen sie die noch nicht geklärte Finanzierung und das bisher nicht veröffentlichte pädagogische Konzept des Hauses, weshalb der Verein aus den Reihen der BiS als „substanzlos“ beschrieben wurde.

Projekt der Samtgemeinde

 Anschließend wurde eine Aussage Wittkugels diskutiert, die in der vergangenen Sitzung des Gemeinderates gefallen sei. Demnach sei das Bauvorhaben ein Projekt der Samtgemeinde und nicht der Gemeinde. Nach Ansicht der BiS müsste in puncto Standortwahl also überall in der Samtgemeinde nach einem passenden Grundstück gesucht werden.

 In diesem Zusammenhang merkte Werner Killer an, dass seit 2008 in der Gemeinde Hespe Planungen für ein solches Projekt laufen würden, welches nun die Gemeinde Seggebruch realisieren wolle. „Die Ratsmitglieder der Gemeinde Hespe sind stinksauer“, kommentierte Killer dieses Vorgehen. Nach SN-Informationen sollte dies auf dem Grundstück der abgerissenen Gaststätte in Hespe erfolgen.

 Stephan berichtete weiterhin von einem Gespräch mit Bürgermeister Wittkugel, in dem dieser versichert habe, dass sich die Gemeinde außer an den im Rat beschlossenen Planungskosten, in keiner Weise finanziell an dem Projekt beteiligen werde. Darüber soll laut Wittkugel ein Vertrag mit dem Verein Mehrgenerationenhaus Bückeburg geschlossen werden. lkl

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