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Der Mittelpunkt der Welt

Echtorf / Denkmal Der Mittelpunkt der Welt

Seggebruchs Ortsteil Echtorf hat ein neues Denkmal, das an das Jahr 1982 erinnern soll.

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Herbert Stahlhut (von links), Adolf Schabert mit Enkel Jan-Hendrik, Vize-Bürgermeister Jörn Wittkugel und Gemeindedirektor Ditmar Köritz. bei der Einweihung des Denkmals in Echtorf. 

Quelle: bab

Echtorf. Der 73-jährige Adolf Schabert hat in Obernkirchener Sandstein gemeißelt, was damals die Orte Echtorf und Tallensen bis heute besser verbunden hat: Der Bau der Brücke über die Bahnstrecke.

Vertreter aus Rat und Verwaltung, die bei der Denkmalsenthüllung dabei waren, erinnern sich noch, als die Einwohner gefühlt stundenlang vor den Bahnübergängen warten mussten, bevor das „Brückenbauwerk“, wie es alle nennen, die Verbindung zwischen den Orten vereinfacht hat.

Darüber freut sich auch Schabert, der den Stein ehrenamtlich behauen hat, welcher nun passend an der Straße Zur Brücke aufgestellt wurde. Obgleich der Eindruck entstehen könnte, dass Schabert selbst die Brücke gar nicht so dringend gebraucht hat, denn „für mich ist Echtorf der Mittelpunkt der Welt“, sagt er aus Überzeugung. Auch wenn das die bei der kleinen Feierstunde anwenden Tallenser anders sehen.

Jedenfalls war auch Seggebruchs Bürgermeister Herbert Stahlhut begeistert davon, dass der 73-jährige Echtorfer vorhatte, der Fertigstellung der Verbindung zwischen Tallensen und Echtorf ein Denkmal zu widmen. Den Stein hat deshalb die Gemeinde gekauft und Schabert hat ihn verziert mit Motiven von Fahrzeugen auf und unter der Brücke sowie dem Schriftzug „Brückeneinweihung“ und „20. 05. 1982“.

Schabert ist eigentlich gelernter Schlosser und Steinmetz nur als Autodidakt. „Aber ich bin in der Lage das ein bisschen als Hobby zu betreiben“, sagt er. Und den Mitgliedern aus Rat und Verwaltung gefällt das Ergebnis.   bab

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