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Ein Idyll wird 60 Jahre alt

Siedlung Baum / Ankündigung Ein Idyll wird 60 Jahre alt

Die vielleicht idyllischste Wohnsiedlung im Schaumburger Land feiert am Sonnabend, 13. August, und am Sonntag, 14. August, „Geburtstag“. Die Siedlung Baum, Teil der Gemeinde Seggebruch, wird 60 Jahre alt.

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Beim Aufbau des Festzeltes packen zahlreiche Siedlungsbewohner mit an. © gus

Siedlung Baum (gus). Beginn des zweitägigen Festes ist am Sonnabend um 14 Uhr. Dann begrüßt zunächst Hartmut Kirchner die Gäste, ehe Seggebruchs Bürgermeister Herbert Stahlhut eine Festrede hält. Weitere Ehrengäste richten anschließend ihre Grußworte ans Publikum.

Nach dem ersten Auftritt einer Kindergesangsgruppe folgt die Ehrung der Siedlungsgründer. Diesen Akt nehmen Stahlhut und Kirchner gemeinsam vor. Danach singen die Jungen und Mädchen weitere Lieder. Um 15 Uhr beginnt ein Kinderfest, außerdem werden Kaffee und Kuchen aufgetischt.

Für 16 Uhr ist die Vorführung eines Films von der 50-Jahr-Feier der Siedlung am Mittellandkanal geplant. Seinerzeit war auch eine Chronik verfasst worden. Eine Neuauflage gibt es diesmal nicht, weil sich in den vergangenen zehn Jahren keine nennenswerten Veränderungen ereignet haben, damit ist die Schrift zum „50-Jährigen“ noch immer aktuell.

Von 18 Uhr an wird es komödiantisch. Zunächst tritt „Die lustige Putzfrau“ im Festzelt auf. Außerdem erklingt Unterhaltungs- und Tanzmusik. Ab 21 Uhr unterhält „Küsters Company“, eine tanzende Schauspielgruppe aus Lauenhagen, das Publikum. Die Truppe ist unter anderem für ihren „Nonnenstrip“ bekannt.

Am Sonntag wird das Fest mit einer Zeltandacht fortgesetzt. Die Zeremonie leitet Pastor Burkhard Peter von der Kirchengemeinde Seggebruch. Beginn ist um 11.30 Uhr. Anschließend sind Frühschoppen und Mittagessen angesagt. Das Fest soll am Nachmittag allmählich ausklingen.

Das Festzelt ist bereits aufgebaut worden, es befindet sich auf der Wiese zwischen den Hausnummern 8 und 12. Denn Straßennamen gibt es in der Siedlung, die einen der sieben Seggebrucher Ortsteile verkörpert, nicht. Im Jahr 1951 wurde die Siedlung gegründet, weil nach dem Zweiten Weltkrieg zwangsumgesiedelte Menschen neuen Lebensraum benötigten.

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