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Seggebruch Ein Tattoo vom Nikolaus
Schaumburg Nienstädt Seggebruch Ein Tattoo vom Nikolaus
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00:15 27.11.2012
Nach dem Krabbelgottesdienst sammeln sich die Kinder zum Laternenumzug. Quelle: svb
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Seggebruch (svb). Zwischen den kurzen Lesungen sangen die kleinen und großen Gottesdienstbesucher Lieder wie „Wer lässt die Sterne strahlen“, „Gottes Liebe ist wunderbar“ und „Ja, Gott hat alle Kinder lieb“.

Da in zwei Wochen der Nikolaus-Tag gefeiert wird, erzählte Pastor Burkhard Peter auch dieses Jahr wieder eine Legende vom Heiligen Nikolaus. Nikolaus habe durch den frühen Tod seiner Eltern viel Geld geerbt, sodass er zunächst keine Armut kannte. Als er eine Abends durch den Ort spazieren ging, habe er jedoch bemerkt, dass einige Menschen Probleme hatten. Und so habe er eine Familie ausgewählt, der er helfen wollte.

Also habe er an drei Abenden - so viele Kinder waren in der armen Familie – jeweils einen Goldklumpen durch den Schornstein in das Haus geworfen. Aus dieser Legende stamme der bis heute übliche Brauch, Schuhe vor den Kamin, das Fenster oder vor die Tür zu stellen, in der Hoffnung, das Nikolaus eine Gabe hineinwirft.

Im Anschluss an den Gottesdienst ging es schließlich mit vielen bunten Laternen durch Seggebruch, wobei Peter auf der Gitarre bekannte Lieder anstimmte. Begleitet wurde die Gemeinschaft von der Feuerwehr Seggebruch, die die Straßen absicherte. Zur Erinnerung gab es für die Kinder ein Tattoo vom Nikolaus zum Aufkleben.

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