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Seggebruch Endlich „Nägel mit Köpfen“ gemacht
Schaumburg Nienstädt Seggebruch Endlich „Nägel mit Köpfen“ gemacht
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16:41 21.09.2011
Endlich geht es los: die Ausschachtungsarbeiten für den Radweg haben begonnen. Quelle: svb

Seggebruch/Helpsen (svb). „Gott sei Dank geht’s los“, freut sich Stahlhut darüber, dass an der K 16 endlich gebaggert wird. Der Landkreis hat das Land, auf dem der Radweg entsteht, von einer Erbengemeinschaft gekauft, erklärte Stahlhut. Weil die Verkaufsverhandlungen zeitweise stagnierten, habe sich die Planungsphase übermäßig in die Länge gezogen.

Der Radweg sei dringend notwendig, um den Schulweg zum Schulzentrum Helpsen sicherer zu machen. Wenn Autos auf diesem Straßenabschnitt Radfahrer überholen, werde es auch ohne Gegenverkehr schon mächtig eng auf der Fahrbahn. Besonders in der „dunklen Jahreszeit“ sei das Fahrradfahren auf der nicht beleuchteten K 16 besonders gefährlich, stellte Stahlhut heraus.

Der Bauabschnitt ist etwa 750 Meter lang und umfasst neben dem Radweg auch eine „Aufweitung der Fahrbahn mit Anlage einer Verkehrsinsel im Ortseingangsbereich von Helpsen auf etwa 150 Metern Länge“, heißt es in einer Pressemitteilung der Geschäftsstelle Hameln der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.

Die Baukosten für die Maßnahme belaufen sich Stahlhut zufolge auf etwa 286 000 Euro. Davon übernimmt die Gemeinde etwa 65 000 bis 70 000 Euro. Den Rest zahlt der Landkreis. Die Fertigstellung der Baumaßnahme soll voraussichtlich Ende November 2011 erfolgen. Stahlhut sei sehr froh darüber, dass endlich „Nägel mit Köpfen gemacht werden“.