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Seggebruch Erdtöne und versetzte Bauweise
Schaumburg Nienstädt Seggebruch Erdtöne und versetzte Bauweise
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00:19 19.11.2017
Am rechten Bildrand ist skizziert, wie das künftige Mehrgenerationenhaus mit versetzen Gebäudeteilen gestaltet sein könnte. Quelle: pr
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Seggebruch

Für die Bebauung des Gebietes muss eine Ausgleichsfläche ausgewiesen werden, die Seggebruch in Schierneichen-Deinsen, nördlich der Landesstraße 446 zwischen Rusbend und Deinsen, zur Verfügung stellen will.

Wie Reinold erläuterte, liege die Höhenbegrenzung für die Gebäude bei 9,50 Metern, „wie bei normalen Einfamilienhäusern“. So würden sich die neuen Bauten an die bestehenden Strukturen anpassen. Bei den alten zweigeschossigen Häusern in Seggebruch liege die Höhe sogar bei zwölf Metern, sodass die neuen Gebäude dahinter zurückblieben. Weil das geplante Mehrgenerationenhaus durch besondere Erfordernisse gewisse Verbindungen durch Gänge schaffen muss, die eine Länge von 50 Metern überschreiten, wird eine abweichende Bauweise ohne Begrenzung der Gebäudelänge zugelassen.

Keine barriereartige Fassade

Um barriereartige Fassaden zu vermeiden, hat die Gemeinde festgesetzt, dass sichtbare Vor- und Rücksprünge der Gebäudeeinheiten in dem Wohnkomplex umzusetzen sind. Wie Reinold erläuterte, wird zudem mit einer umlaufenden Rahmenbegrünung „die Integration in das Landschaftsbild gewährleistet“. Dies soll auch mit der farblichen Gestaltung erreicht werden. Wie Reinold ausführte, sollen „erdfarbene Strukturen“ vorherrschen, die im B-Plan aufgelistet sind. Weiße Putzflächen beispielsweise seien nicht zulässig.

Das zu erwartende Verkehrsaufkommen hält Reinold nach der Prüfung der Stellungnahmen nicht für problematisch. Bei 32 Wohneinheiten gebe es zwar eine Situationsveränderung, die Verkehrssicherheit werde aber nicht beeinträchtigt. Der zusätzliche Verkehr wäre „auch in anderen Siedlungsbereichen zu erwarten“, in denen so ein Projekt umgesetzt werden würde. Der Zustand der Straßen sei zudem in Ordnung. bab

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