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Gemeindehaus: Der nächste Schritt ist geschafft

Seggebruch / Sanierung in Seggebruch Gemeindehaus: Der nächste Schritt ist geschafft

Die Kirchengemeinde Seggebruch bleibt ihrer Linie treu: Jahr für Jahr wird der Gemeindehaus-Komplex gegenüber dem Gotteshaus erneuert. In 2011 sind energetische Sanierungen am Gemeindesaal über die Bühne gegangen.

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Die alten Fenster wurden herausgebrochen. Moderne Fenster wurden eingebaut.

Quelle: pr

Seggebruch (gus). Und zwar reibungslos, wie Pastor Burkhard Peter betont. Die beteiligten Handwerker haben sich nach dessen Worten vorbildlich miteinander abgesprochen, sodass das avisierte Zeitfenster exakt gepasst hat: Nach den Konfirmationen im Frühjahr gingen die arbeiten los, pünktlich zur Feier der Goldenen Konfirmanden im Sommer waren Maler, Maurer und Co. fertig.

Diese haben sich vor allem der Dämmung der Außenwände des Saales gewidmet. Auch unterm Dach wurde neue Glaswolle angebracht, weshalb einige Bausünden aus dem Jahr 1966, als der Saal entstand, ausgebügelt sind. Damals waren regelrechte Kältebrücken eingebaut worden.

Ein Großteil entfiel auf die Erneuerung der Fensterfront. Die alten Fenster wurden herausgestemmt, dann eine kniehohe Mauer eingezogen, damit die neuen Glasscheiben weniger groß ausfallen. Die neue Mauer dämmten die Arbeiter wie den Rest der Hülle. Anschließend setzten sie moderne Fenster mit elektrischen Jalousien und Kippbeschlägen ein.

Bei der Gelegenheit bekamen die Innenwände einen helleren Anstrich. Auch den Personalraum neben der Bühne nahmen sich die Arbeiter vor. Peter ist vollauf zufrieden. Er erwartet deutliche Einsparungen beim Heizen und auch beim Strom.

Denn wegen der neuen Jalousien kann jetzt dosierter mit dem Lichteinfall von außen umgegangen werden, und es muss weniger elektrisches Licht brennen, denn wenn die Sonne früher blendete, wurden Vorhänge zugezogen, sodass es drinnen dunkel war.

Beteiligt waren vor allem örtliche Unternehmen, der Elektriker Schütte und der Maurer Schaal sind sogar auf dem Bergkrug ansässig. Hinzu kamen der Fensterbauer Tusche und Koch aus Stadthagen, der Maler Schmidtke aus Stadthagen und der Dachdecker Weimann aus Ahnsen. Die Fenster-Beschläge kaufte die Kirchengemeinde zum „Freundschaftspreis“ bei der Helpser Firma Hautau ein.

Apropos Einkauf: 75000 Euro hat der Sanierungsschritt dieses Jahres gekostet. Dass die eingangs einkalkulierte Summe trotz einiger unschöner Überraschungen, die erst während der Arbeiten auftraten, eingehalten wurde, liegt auch an der Eigenleistung einiger Gemeindemitglieder, die fleißig zupackten.

Die Schaumburg-lippische Landeskirche gibt ebenso einen Zuschuss wie die Gemeinden Hespe, Helpsen und Seggebruch, wobei der Seggebrucher Rat dies erst noch absegnen muss. Hinzu kommen 1500 Euro für energetische Sanierungen von der Samtgemeinde Nienstädt und Spenden. Den Rest muss die Kirchengemeinde aus der eigenen Rücklage entnehmen.

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