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Generationswechsel bei den Jagdpächtern

Seggebruch / Jäger Generationswechsel bei den Jagdpächtern

Sowohl im Vorstand der Jagdgenossenschaft Seggebruch-Schierneichen-Deinsen-Baum als auch bei den Jagdpächtern hat es einen Generationswechsel gegeben. Bevor jedoch die neuen Jagdpächter für die kommenden neun Jahre bestimmt werden konnten, musste die Jagdgenossenschaft einen neuen Vorsitzenden wählen.

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Halmar Schrötter (von links) und J Friedrich Wilhelm Dierks bekommen Unterstützung von Oliver Kruse. Christian Gerling ist neuer Vorsitzender.

Quelle: Foto: svb

Seggebruch/Schierneichen (svb). Heinz Vehling, der den Vorsitz 39 Jahre lang inne hatte, war im März überraschend gestorben. Deshalb führte der Vorstand die Geschäfte der Jagdgenossen bis zur Versammlung am Dienstagabend. Schriftführer Dieter Badtke leitete die Versammlung und erinnerte mit einem Nachruf an das Wirken des langjährigen Vorsitzenden.

Die agdgenossen wählten den 31 Jahre alten Christian Gerling für ein Jahr bis zu den turnusmäßigen Vorstandswahlen einstimmig zum Vorsitzenden. Eine zweite personelle Veränderung wird es im kommenden Jahr geben, weil Kassierer Heinrich Hartmann aus Altersgründen nicht mehr für dieses Amt kandidieren wird.

Die Jagdgenossen bestellten bereits jetzt die neuen Jagdpächter zum 1. April 2013, „weil die Jagd zu diesem Zeitpunkt bereits stehen muss“, erklärte der Schriftführer. Jagdpächter Friedrich Wilhelm Dierks bleibt im Amt, aber sein Vater Fritz Dierks möchte – ebenfalls aus Altergründen – aufhören.

Für ihn wurde Oliver Kruse zum Jagdpächter ernannt. Kruse ist 29 Jahre alt und wohnt in Schierneichen. Seit dem Bestehen seiner Jägerprüfung im Jahr 2008 verfügt er über einen Begehungsschein für das Revier. „Top, besser geht es doch gar nicht“, war die spontane Reaktion eines Mitglieds nach der einstimmigen Wahl. Halmar Schrötter erhält als Jäger weiterhin einen Begehungsschein.

Im vergangenen Jahr erlegten die Pächter und Jäger vier Rehe, drei Hasen, einen Iltis, drei Tauben, drei Graugänse, zehn Stockenten, zwei Nilgänse, sechs Kormorane, sechs Krähen, sieben Möwen und vier Elstern. Weil 20 Füchse geschossen wurden, vermehre sich der Fasanen- und Rebhuhnbestand zusehends, meinte Dierks. Deshalb hätten es sich die Jäger „erlaubt“, auch zwei Fasane zu schießen.

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