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Seggebruch „Grashüpfer“ bringt neue Einblicke
Schaumburg Nienstädt Seggebruch „Grashüpfer“ bringt neue Einblicke
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12:14 28.04.2011
Ins Gesicht geschrieben: Der „Grashüpfer“ brachte neue Einblicke und viel Spaß bei der Spurensuche im Boden. Quelle: hga
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Seggebruch (hga). 200 Kitas nahmen in 2010 an dem Wettbewerb teil, als eine von elf wurde die Kita Bergkrug ausgezeichnet. Die Erzieherinnen Nadine Hermann und Kathrin Gondek entwickelten die Projekte für den Wettbewerb.

19 Kinder und ihre Eltern waren dabei. Der Tag blieb bei den drei- bis sechsjährigen Kindern im Gedächtnis. Das bekam Andrea Wernecke vom Bildungsprojekt „Leuchtpol“ gleich zu hören. Das Bildungsprojekt hatte den Wettbewerb veranstaltet, um die Kinder für den Umgang mit Energie zu sensibilisieren.

„Mein Papa hat damals auch ge-treten“, erklang es aus der Gruppe von Kindern, die sich am „Grashüpfer“ versammelt hatten. Gemeint war ein Karussell, welches per Pedalantrieb lief. „Weißt du was, ich hatte Geburtstag“, erscholl eine andere Stimme, auszumachen waren die Sprecher in dem Gewusel nicht.

Nicole Hess sammelte mit den Kindern Bodenproben und Tiere, die im Boden leben. Dabei wurden buchstäblich die Steine um-gedreht, umso Regenwürmer und Asseln zu finden. Im „Grashüpfer“ bekamen die Kinder dann die Gelegenheit, ihre gesammelten Proben unter einem Mikroskop zu betrachten. Eine völlig ungewohnte Sichtweise für die Kinder. Davon überzeugten sich auch Ditmar Köritz, Adolf Neitsch und Herbert Stahlhut, die als Ortsbürgermeister und Verwaltungsvertreter zum Gratulieren kamen. Das Erscheinen des Umweltmobils, dessen Heimat das Umwelt-Bildungszentrum Museum am Schölerberg in Osnabrück ist, war ein Teil der Auszeichnung. Bereits im Dezember 2010 wurden die Preise in Potsdam ver-teilt. Hermann und Gondek nahmen bereits an einer Fortbil-dungsmaßnahme mit der Thematik Umwelterziehung teil. Das gehörte ebenso zum Preispaket wie eine Energieberatung für die Kita selbst.

Zwei Aktionstage warten noch auf die Kita. „So genau stehen die Projekte noch nicht fest“, erklärte Kita-Leiterin Sabine Hage. Einmal wird es jedenfalls mit einem Umweltpädagogen in den Wald gehen.

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