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Seggebruch Hecken kommen ins Kataster
Schaumburg Nienstädt Seggebruch Hecken kommen ins Kataster
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06:17 16.03.2012
Hecken wie diese sollen künftig im Kataster stehen. Die Gemeinde Seggebruch übernimmt weiterhin die Pflege. Quelle: gus
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Seggebruch (gus). Laut einem Beschluss des Jahres 1988 war vereinbart worden, dass sich die Gemeinde um Hecken an Wiesen und Feldern kümmert. Jetzt hat der Rat gewissermaßen die Voraussetzung dafür geschaffen, dass dies auf konkreter Grundlage erfolgt. Denn es hat nach Worten von Bürgermeister Herbert Stahlhut immer wieder vereinzelte Wünsche von Bürgern gegeben, die ihre Hecken auch von der Gemeinde stutzen lassen wollten.

Es sollen aber vor allem die von der Kommune angepflanzten Hecken gepflegt werden, daher erarbeitet die Verwaltung nun eine Liste, in der die betreffenden Gewächse aufgezählt werden. Anhand dieses Papiers sei dann auch nachvollziehbar, welche Kosten beim Heckenschneiden anfallen. Der Rat fasste dies wohlwollend auf, Ziel sei eine Gleichbehandlung aller Betroffenen. Ein Beschluss wurde nicht gefasst.

Der mehr als 23 Jahre alte Ratsentscheid vom 8. November 1988 lautete, dass im Sinne der Landschaftspflege und des Naturschutzes die Gemeinde „in bestimmten Zeitabständen“ Pflegearbeiten an Hecken „im Außenbereich“ vornimmt. Mit dem Außenbereich ist die Feldmark der Gemeinde Seggebruch gemeint. Hecken an bebauten Grundstücken sollten ausdrücklich nicht im Auftrag und auf Kosten der Kommune gestutzt werden.

Zur Klärung einzelner Sachfragen sollten die Eigentümer der „im Außenbereich“ liegenden Grundstücke seinerzeit im Gemeindebüro erscheinen. Mit dem Verwaltungsausschuss sollten diese damals das Umsetzen der Heckenpflege erörtern.

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