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Seggebruch Heißwasser gegen Kraut
Schaumburg Nienstädt Seggebruch Heißwasser gegen Kraut
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00:33 08.11.2017
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Seggebruch

„Die Kommunen dürfen keine Spritzmittel mehr einsetzen, also müssen wir eine andere Lösung finden“, erklärte Gemeindedirektor Ditmar Köritz den Ratsmitgliedern. Deshalb habe man sich entschlossen, ein Gerät anzuschaffen, das mit heißem Wasser arbeitet, weil es die höchste Tiefenwirkung erziele und so auf Dauer die Wurzeln des Krautes schädige. Das Gerät solle Anfang 2018 in Betrieb gehen, die Mittel zum Kauf aber bereits im Nachtragshaushalt für 2017 einfließen. Das Gerät kostet laut Verwaltung insgesamt 38 500 Euro. Die Kostenaufteilung für die drei beteiligten Kommunen ist auf Basis der zu pflegenden Flächen geregelt worden. Nienstädt und Helpsen finanzieren jeweils 40 Prozent des Gerätes, Seggebruch die restlichen 20 Prozent. Die Unterhaltungskosten sollen ebenfalls auf Grundlage dieser Aufteilung erfolgen und werden am Jahresende abgerechnet.
Eine Zusammenarbeit mit Nienstädt und Helpsen gibt es auch bei einem Antrag für das ÖPNV-Förderprogramm des Landes Niedersachsen für den Umbau von Bushaltestellen. Der Rat entschied, auch beim Landkreis dafür sogenannte Regionalisierungsmittel zu beantragen. Die Haltestellen „Deinsen Siedlung“ und „Echtorf, In der Pickerecke“ sollen umgebaut werden.  bab

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