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Seggebruch Ins „Spatzennest“ zieht Leben ein
Schaumburg Nienstädt Seggebruch Ins „Spatzennest“ zieht Leben ein
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19:33 22.07.2011
Fröhliche Klänge im „Spatzennest“: Die Krippen- und Kindergartenkinder unterhalten bei der Einweihungsfeier mit einem Lied. © kil

Seggebruch/Helpsen (kil). „Die beengte und problematische Raumsituation hat jetzt ein Ende“, sagte Manfred Kesselring. Bürgermeister von Helpsen, und spielte damit auf die bisherige Unterbringung der Krippengruppe in der gegenüberliegenden Kita an. Am Dienstag sind die bisherigen acht Krippenkinder in das „Spatzennest“ am Kirchweg 2 eingezogen.

Ab August soll der Betrieb offiziell starten, dann bereits mit elf Kindern. Die Betreuungszeit ist montags bis freitags von 7.30 Uhr bis 14 Uhr.

Krippenleiterin Jessica-Melanie Krause und Erzieherin Katrin Jonaitis sind für die Betreuung zuständig. Der leitende Architekt Heinrich Wiebusch überreichte den beiden den symbolischen Schlüssel zum Einzug.

Herbert Stahlhut, Bürgermeister von Seggebruch, freute sich, nach rund einjähriger Bauzeit, die Kinder im Haus begrüßen zu können. „Mit dieser Einrichtung wollen wir den Eltern nicht die Erziehungsverantwortung abnehmen, sondern ihnen ein Angebot für Bildung und Betreuung machen“, betonte Stahlhut.

Mit der neuen Krippe seien die Gemeinden einerseits dem Wunsch der Eltern nach einem Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren nachgekommen. Zum Anderen sei damit der gesetzliche Anspruch für Eltern auf einen Betreuungsplatz erfüllt, den die Gemeinden bis 2013 zu erfüllen haben. „Ob der Bedarf tatsächlich vorhanden sein wird, wird sich zeigen“, meinte Stahlhut.

Auf einer Nutzfläche von 366 Quadratmetern Innenraum und einem großen Garten können sich die Kinder nun nach Herzenslust in unterschiedlichen Räumen austoben.
Die Bettchen sind bereits aufgestellt, die Gummistiefel platziert und die Spielgeräte warten darauf, bespielt zu werden. „Der Gesamtaufwand für die Krippe beträgt 730.000 Euro“, so Stahlhut. 90.000 Euro stammten aus dem Konjunkturpaket II, 435.000 Euro aus Fördermitteln von Bund und Land, sodass die Gemeinden noch jeweils 245.000 Euro zu zahlen hätten.