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Kein Lärmschutz in Sicht

Netz AG sieht wenig Platz Kein Lärmschutz in Sicht

Wenig Aussicht auf aktiven Lärmschutz besteht derzeit für die Anwohner der Straße In der Pickerecke in Echtorf. Nach Angaben der Deutschen Bahn Netz AG ist auf dem schmalen Streifen zwischen dem Bahndamm und der Gemeindestraße zu wenig Platz für eine Lärmschutzwand.

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Seggebruch/Echtorf (kil). Darüber hat Seggebruchs Gemeindedirektor Ditmar Köritz bei der Ratssitzung informiert.

 Die Gemeinde hatte bereits Ende 2014 bei der Bahn angefragt, ob auf dem Grundstück der Bahn am Streckenabschnitt Hannover-Minden Lärmschutzmaßnahmen möglich seien – wenn nötig auch auf Gemeindekosten, da die Bahn die Finanzierung bereits abgelehnt hatte. Grund für den gewünschten Schallschutz: An der südöstlichen Seite des Streckenabschnitts von rund 600 bis 700 Metern liegen acht bebaute Grundstücke, deren Eigentümer sich von dem Lärm der durchfahrenden Züge belästigt fühlen. Auch die Anlieger der gegenüberliegenden Seite, der Straße Am Fuchsacker, sind betroffen (wir berichteten). Der passive Schallschutz durch spezielle Fensterverglasung, erklärte Köritz, reiche den Anwohnern nicht aus, da sie sich – gerade in der warmen Jahreszeit – viel im Garten aufhielten.

 Im Schreiben der Bahn heißt es, dass tendenziell zwar die Inanspruchnahme von Flächen der DB Netz AG oder eine Grenzbebauung nach Abschluss eines kostenpflichtigen Gestattungsvertrages denkbar sei. Die betreffende Fläche sei in diesem Fall aber zu klein. Auf dem Grundstücksstreifen befänden sich bereits – abgesehen von den Gleisen – die Oberleitungsmasten und der Kabelkanal. Eine Übernahme der Lärmschutzwände in den Bestand der DB Netz AG werde zudem abgelehnt.

 Von Anliegern der „Pickerecke“ wurde mittlerweile ein Fachanwalt eingeschaltet, der die rechtliche Situation prüfen soll. Ein Ergebnis liegt der Kommune bislang nicht vor, sodass die Verwaltung aktuell keine weiteren Maßnahmen einleiten kann. Die Beratung über das Thema wurde daher im Rat zurückgestellt.

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