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Kosten für Kinderbetreuung steigen

Höherer Tarif Kosten für Kinderbetreuung steigen

Immer mehr Eltern in den Gemeinden Seggebruch und Helpsen haben Bedarf an einer Kinderbetreuung. Vor allem im Hort sind die Plätze rar, vier Kinder stehen auf der Warteliste. Der steigende Betreuungsbedarf wirkt sich auch auf die Finanzen der Gemeinden aus.

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Seggebruch/Helpsen (ber). Auf rund 40 000 Euro beziffert Gemeindedirektor Ditmar Köritz in der Sitzung des Kindergartenausschusses den finanziellen Mehraufwand durch den gestiegenen Lohn der Erzieherinnen nach der Einigung im Tarifstreit. Dabei ist die Gemeinde froh, dass sie überhaupt noch Fachkräfte für die Kinderbetreuung gefunden hat.
In diesem Jahr habe es viele personelle Wechsel gegeben, vor allem in der Krippe Spatzennest, in der bis zum Sommer quasi das gesamte Team ausgetauscht werden musste, weil Erzieherinnen gekündigt hatten oder schwanger geworden waren, berichtete Krippenleiterin Katrin Jonaitis. „Es war gar nicht so einfach, neues Personal zu finden“, so Bürgermeister Manfred Kesselring.
In der Krippe werden bald 14 Kinder betreut, derzeit sind es noch 12. Die Maximalbelegung liegt bei 15 Kindern. Diese ist im Hort bereits mehr als erreicht. 37 Kinder werden dort betreut, vier weitere sollen nach dem Wunsch ihrer Eltern noch dazukommen.
Auch die Integrationsgruppe der Kita Bergkrug ist mit acht Integrations- und insgesamt 22 Kindern voll belegt. 101 Jungen und Mädchen werden dort insgesamt betreut, davon 22 ganztägig.
Dass die Kinderbetreuung die Kommunen viel Geld kostet, verdeutlichen die Haushaltsansätze für 2016. Demnach sind für die Kita Personalaufwendungen in Höhe von 770 000 Euro notwendig. Hinzu kommen 64 000 Euro an Sach- und Dienstleistungen, zu denen auch die Erneuerung der Fußböden in drei Gruppenräumen zählt. Kostenträger ist zwar die Samtgemeinde, der Zuschuss der Gemeinde Seggebruch beträgt nach Angaben von Köritz allerdings 230 000 Euro. Für die Krippe belaufen sich die Gesamtkosten auf 245 700 Euro, Seggebruch übernimmt davon 55 000 Euro.
Mit Blick auf die Elternvertreter sagte Kesselring: „Diese Zahlen zeigen, dass wir sehr viel Geld für die Kinderbetreuung in die Hand nehmen. Es wäre schön, wenn dies den Eltern auch mal vermittelt wird.“

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