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Lückenschluss für 600.000 Euro

Radweg zwischen Alt-Seggebruch und Echtorf Lückenschluss für 600.000 Euro

Der Bau des Radweges zwischen Alt-Seggebruch und Echtorf soll im Herbst beginnen. So weit die gute Nachricht.

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Noch endet der Radweg vor Alt-Seggebruch. Im Herbst soll der zweite Bauabschnitt entlang der K 16 beginnen.

Quelle: kil

Seggebruch. Jens Homburg von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln musste den Mitgliedern des Gemeinderates jedoch auch eine schlechte Nachricht überbringen: Die Maßnahme wird mit rund 600.000 Euro deutlich teurer als zunächst angenommen.

 70 Prozent der Kosten übernimmt das Land Niedersachsen. Damit bleibt ein Eigenanteil der Gemeinde von etwa 180000 Euro. Bürgermeister Jörn Wittkugel (SPD) erklärte, er müsse den Preis erstmal sacken lassen. Auch Gemeindedirektor Ditmar Köritz zeigte sich überrascht. „Bisher war von 300000 Euro die Rede gewesen.“

 Nach Angaben von Homburg ist die Maßnahme auch deshalb so teuer, weil eine Querungshilfe in der Ortsdurchfahrt Alt-Seggebruch notwendig ist. Dort wechselt der Radweg von der Nord- auf die Südseite der K16.

 Hinzu kommen laut Homburg Kosten für die Grabenverrohrung, eine Winkelstütze zur Abgrenzung des Radweges von den Grundstücken sowie die Entsorgung von belastetem Aushubboden. Wilfried Sundermeier (CDU) verstand die Welt nicht mehr. „Das begreife ich nicht. Das ist doch richtig gutes Ackerland.“ Homburg verwies darauf, dass der Boden die Grenzwerte für Schadstoffe überschritten habe und deshalb auf Deponien „für richtig Geld“ entsorgt werden müsse. Sundermeiers Reaktion: „Das gibt es nur in Deutschland.“

 Ungeachtet der hohen Kosten sind sich die Ratsmitglieder einig, den bereits seit Jahren geplanten Radweg möglichst früh bauen zu lassen. Der erste Abschnitt soll – „wenn alles gut läuft“ (Homburg) – im Herbst starten. Ob zunächst die Ortsdurchfahrt Alt-Seggebruch oder die freie Strecke bis zum Ortseingang Echtorf angefasst wird, konnte Homburg noch nicht sagen. Sicher ist jedoch: Für beide Bauabschnitte muss die K16 jeweils für einen Zeitraum von drei bis vier Monaten voll gesperrt werden.

 Der Radweg schließt an die bereits fertiggestellte Verbindung zwischen Seggebruch und Alt-Seggebruch an. Die Gemeinde hatte für diesen Abschnitt Fördergelder erhalten. Würde der Lückenschluss bis nach Echtorf nicht gebaut, müsste Seggebruch die Fördergelder an das Land zurückzahlen. ber

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