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Seggebruch „Missverständnisse“ in der BiS
Schaumburg Nienstädt Seggebruch „Missverständnisse“ in der BiS
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00:16 30.12.2016
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SEGGEBRUCH

Schwier, der sich um den Internetauftritt der Gruppe gekümmert hat, wehrt sich gegen die Vorwürfe, er habe die Passwörter der Internetseite und des Email-Kontos geändert.

 Seiner Meinung nach handelt es sich um „Missverständnisse“, die leicht hätten vermieden werden können. Als Konsequenz, erklärt Schwier schriftlich, wolle er ab sofort alle seine Aufgaben in der BiS abgeben. Die Domain werde der Sprecherin Maria Stephan übergeben. Der Facebook-Auftritt werde entweder geändert oder gelöscht.

 An der Versammlung habe er „aus persönlichen Gründen“ nicht teilnehmen können. Schwier erklärt, dass er stets in einem „fast täglichen, regen Austausch“ mit Sprecher Frank Killer gestanden habe. Sämtliche Infos und Vorgehensweisen seien in „kleinen Gruppe vorbesprochen“ und via E-Mail, Facebook, WhatsApp oder der Homepage der BiS veröffentlicht worden – in Absprache mit Killer. „Leider sind dieser Informationsaustausch und auch die Absprachen seit Fabians Ausscheiden nicht mehr vorhanden“, sagt Schwier und betont: „Ich habe zu keiner Zeit Änderungen vorgenommen oder Infos weitergegeben, die nicht abgesprochen waren.“ Wäre er auf die Zugangsdaten angesprochen worden, hätte er sie selbstverständlich weitergegeben.

 „Spätestens seit der letzten Versammlung ist klar, dass der ursprüngliche Zusammenhalt und die eigentlichen Ziele der BiS so nicht mehr bestehen“, meint Schwier. Sein Ziel sowie das einiger Anwohner sei „die Verhinderung des Bauvorhabens an dem geplanten Standort. Eine Verhinderung des Projekts Mehrgenerationenhaus war nie Thema, auch wenn die Transparenz hier fehlt. Ab diesem Zeitpunkt sind meines Erachtens rechtliche Schritte notwendig.“

 Ein weiterer Punkt: Am 14. Dezember habe es ein Treffen der „kleinen“ Gruppe gegeben. Aufgrund unterschiedlicher Meinungen zu der Infoveranstaltung am 9. Dezember und dem Presseartikel, der wohl nicht ganz klaren Zielsetzung der Bürgerinitiative und der Unklarheit der weiteren Vorgehensweise, sei besprochen worden, dass sich Schwier um einen Termin bemühe, bei der alle die Möglichkeit haben sollten, ihre Meinung zu äußern.

Dazu habe er Maria Stephan im Vorfeld der Veranstaltung eine mögliche Stellungnahme mit einer möglichen, weiteren rechtlichen Vorgehensweise zukommen lassen, die er mit „zu viel Enttäuschung über den Verlauf der Infoveranstaltung geschrieben hatte“. Verbreitet habe er diese Mail nicht. Dennoch sei ihm ein Alleingang vorgeworfen worden – „Ob aus Unwissenheit oder falschen Informationen“, das wisse Schwier nicht. kil

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