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Neue Hoffnung für den Radwegbau an der K 16

Seggebruch / Haushalt Neue Hoffnung für den Radwegbau an der K 16

Mit einer Gesamtsumme von 544.000 Euro bilden die Baumaßnahmen die größten Ausgaben im Haushalt 2011 der Gemeinde Seggebruch.

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Bald sollen sich Radfahrer und Autofahrer nicht mehr in die Quere kommen:Es gibt neue Hoffnung für den Ausbau des Radwegs.

Quelle: kil

Seggebruch (kil). Die Investitionen betreffen im Wesentlichen den Krippenausbau in Helpsen, den Bau des Radweges entlang der K16 und die Straßenbeleuchtung.

Insgesamt hat die Gemeinde Ausgaben für Investitionen in Höhe von 642.000 Euro veranschlagt. Dem gegenüber stehen Einzahlungen von rund 458.000 Euro. Um diese Lücke zu schließen, muss die Gemeinde die Rücklagen von 724.000 Euro um rund 60.000 Euro schröpfen.

Für den gemeinsamen Krippenausbau von Helpsen und Seggebruch sind insgesamt 450.000 Euro veranschlagt. Davon tragen die beiden Gemeinden jeweils 87.500 Euro. Der erwartete Landeszuschuss beträgt 267.000 Euro. Zusätzliche Kosten für Kindergarten- und Krippenbetrieb führen zu einer Gesamtsumme von 180.000 Euro, die die Gemeinde Seggebruch zu leisten hat.

Mit insgesamt 316.000 Euro schlägt der Ausbau des Radweges an der Kreisstraße K 16 zu Buche, der unter anderem zur Schulwegsicherung dient. Die Gemeinde trägt die Hälfte der Kosten. 158.000 Euro werden an Zuschüssen aus dem Entflechtungsgesetz erwartet.

Gemeindedirektor Rolf Harmening bezeichnete die Situation als „das alte Ärgernis Radweg.“ Der Ausbau des Radweges – vom Ortsausgang Bergkrug bis hin zum Ortseingang nach Echtorf – beschäftigt die Gemeinde bereits seit sechs Jahren.

„Das kann nicht sein“, machte Bürgermeister Bernd Stahlhut seine Verärgerung deutlich. Probleme mit Baugenehmigungen und dem Antrag von Zuschüssen haben ihm zufolge immer wieder zu Verzögerungen geführt. Nun warte die Gemeinde auf einpositives Zeichen des Landes, die Zuschüsse zu bewilligen. Hierzu habe die Gemeinde zusammen mit dem Landkreis beschlossen, ein entsprechendes Schreiben aufzusetzen.

„Das war vor sechs Wochen“, gab Stahlhut an. Bisher sei der Landkreis aber noch nicht tätig geworden. Langsam müsse etwas passieren. Stahlhut sagte: „Wir hoffen sehr, dass wir in 2011 endlich mit dem ersten Bauabschnitt beginnen können.“ Dieser erstreckt sich vom Ortsausgang Seggebruch bis hin zur scharfen Kurve im Bereich „Zu den Höfen“. Die restliche Strecke soll in den nächsten drei Jahren ausgebaut werden.

Für die Sanierung der Straßenbeleuchtungsanlagen fallen weitere Investitionskosten in Höhe von 81.000 Euro an. 56.000 Euro hat die Gemeinde zu leisten. Der Rest finanziert sich aus Zuwendungen.

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