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Projekt bekommt Gegenwind

Mehrgenerationenhaus Projekt bekommt Gegenwind

Dem geplanten Bau eines Mehrgenerationenhauses in Seggebruch steht nun die Bürgerinitiative Seggebruch (BI) gegenüber. Die BI hat sich gegründet, um die Interessen der Seggebrucher in Bezug auf das Bauprojekt zu vertreten, weil sie sich vom Rat der Gemeinde vor vollendete Tatsachen gestellt sieht.

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Voll besetzt ist das Feuerwehrhaus in Seggebruch bei dem erneuten BI-Treffen. Bürgermeister Jörn Wittkugel stellt sich den Fragen der Bürger.

Quelle: lkl

Seggebruch. „Inklusion ist doch der Wunsch des Mehrgenerationenhauses e.V. Da muss man doch auch an die Einwohner Seggebruchs denken“, begründet BI-Vertreterin Maria Stephan ihr Engagement.

Zu dem Gründungstreffen waren erneut etwa 80 Einwohner gekommen, unter denen sich ebenfalls Bürgermeister Jörn Wittkugel befand. Ihm hatte die BI in seiner Sprechstunde in der vergangenen Woche einen Katalog mit 18 Fragen zum Projekt Mehrgenerationenhaus vorgelegt. Wittkugel dämmte eine erneut hitzige Diskussion ein, indem er die Anwesenden über die geplante Informationsveranstaltung am 9. Dezember um 18 Uhr im Gemeindesaal der Kirche in Seggebruch informierte.

„Dort werden Vertreter des Vereins Mehrgenerationenhaus Bückeburg, des Planungsbüros und auch der Architekt anwesend sein“, erklärte der Bürgermeister. „Wir wären froh, wenn sich in dieser Runde noch mehr Fragen ergeben. Bis dahin müssen wir aber noch alle notwendigen Informationen sammeln. Das braucht etwas Zeit“, bat Wittkugel um Verständnis.

Nicht nur Unterstützer

Der erneuten Einladung der BI waren jedoch nicht nur Unterstützer gefolgt. Auch einige Bürger, die die Aufregung nicht nachvollziehen können, meldeten sich zu Wort. „Jetzt ist so ein Projekt da, von dem alle etwas hätten. Das muss doch unterstützt werden“, entrüstete sich eine Bürgerin. Ein anderer meinte: „Ich finde das hervorragend. Das wird den Ort weiterentwickeln.“ Die BI konterte: „Wieso muss das hier gebaut werden, wir haben doch schon das Kreisaltenzentrum? Junge Familien würden den Ort aufwerten.“ Und: „In Seggebruch wohnen viele Generationen zusammen, da brauchen wir so ein Haus nicht.“

Ein weiteres Thema an diesem Abend war die Architektur des geplanten Gebäudes. Die Kritik der BI bezieht sich auf die Bauweise, die, so die Befürchtung, das Ortsbild Seggebruchs nachhaltig beschädigen wird. Wittkugel verwies auch an dieser Stelle auf eine Teilnahme am Informationsabend.

Die Bürgerinitiative, die neben Stephan von Fabian Killer als Sprecher und Eckhard Bartels (ebenfalls Vertreter) repräsentiert wird, will bis zum Informationsabend alle Fragen und Bedenken schriftlich festhalten. Das nächste Treffen der BI ist für den 28. November geplant. Beginn ist um 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus Seggenbruch geplant. lkl

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