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Seggebruch Rasante Rollenwechsel
Schaumburg Nienstädt Seggebruch Rasante Rollenwechsel
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22:20 23.11.2014
 Junge Darsteller zeigen große Geschichte: Die Mäuse-Oma erzählt ihren Enkeln, wie sie die Sintflut überlebt und was sich auf der Arche zugetragen hat. Quelle: tbh
Seggebruch

Aus Sicht einer Mäuse-Oma wird die Geschichte von Noah erzählt, der die Arche gebaut hat, um Schweine, Katzen, Löwen, Zebras, Krähen, Frösche und noch viele mehr vor der Sintflut zu retten.

 Mit Mäuseohren, als Pinguin oder Lasten schleppender Esel verkleidet, haben die Kinder beim Bau des „Rettungskastens“ mitgewirkt und sowohl musikalisch als auch schauspielerisch auf vergnügliche Weise gezeigt, wie es gewesen sein mag mit Fressfeinden auf engstem Raum auszuharren, bis das Leben auf der Erde wieder möglich war.

 Dabei sind die jungen Darsteller gekonnt in unterschiedliche Rollen und Kostüme geschlüpft und haben die Zuschauer mit Gesang und Tanz auf ihre abenteuerliche Reise mitgenommen. Immer wieder wechselte das Bühnenbild, in Windeseile wurden die Kulissen umgebaut. Mal waren die Besucher bei der Mäuse-Oma im Wohnzimmer, ein anderes Mal auf dem Boot und zwischendurch sogar bei den Fischen unter Wasser. Bis der Regenbogen erschien, als Versprechen, dass es keine Sintflut mehr geben wird.

 Die Aufführung im Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Seggebruch war die letzte. Zuvor war das Stück bereits in Stadthagen und in Bückeburg zu sehen. „Für die Kinder war es kein Problem, in ihre Rollen zu finden. Vielen kannten die Geschichte gut“, sagte Angelika Hiddessen, die den Text geschrieben hat.

 Bei einem Umbau ging die Lampe der Mäuse-Oma zu Bruch, die Enkel entschuldigten sich sogleich und versprachen, eine neue zu besorgen. Bis zum nächsten Musical – das schon in Arbeit ist – sollte das gelingen. tbh