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Rauchmelder-Masche: Verdächtiger im Visier

Ermittlungsverfahren eingeleitet Rauchmelder-Masche: Verdächtiger im Visier

Die Polizei ist den falschen Kontrolleuren auf den Fersen, die in der Samtgemeinde Nienstädt Hausbesitzer unter dem Vorwand angesprochen haben, die Rauchmelder überprüfen zu wollen. Bei einer Personenkontrolle am Bahnhof in Kirchhorsten konnte die Polizei nun einen Tatverdächtigen identifizieren.

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Seggebruch. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betruges eingeleitet. Der 25-jährige mutmaßliche Täter sei rumänischer Staatsbürger und in Begleitung einer 19-jährigen Rumänin angetroffen worden, deren Rolle die Ermittler momentan noch nicht einordnen können. Die Polizei bittet deshalb alle, die ebenfalls von falschen Prüfern besucht wurden, sich zu melden.

Weitere Vorfälle im Bundesgebiet

Von Donnerstag bis Sonnabend, 21. bis 23. Januar, waren bei der Polizei Bückeburg mehrere Hinweise besorgter Bürger aus der Samtgemeinde eingegangen. In der Siedlung Baum beispielsweise wurden Hausbesitzer von einem osteuropäisch wirkenden Mann nach den Rauchmeldern gefragt. Aus dem gesamten Bundesgebiet waren ähnliche Vorfälle gemeldet worden.
Ein konkreter Schaden sei bisher keinem der Betroffenen in der Samtgemeinde Nienstädt entstanden, sagt der Sprecher des zuständigen Kommissariates in Bückeburg, Matthias Auer. Jedoch soll nach Aussage einer Betroffenen der Mann sehr aggressiv vorgegangen sein. Die Bewohnerin des Hauses habe ihn nur vertreiben können, indem sie ihren Rottweiler freigelassen habe, berichtet Auer Außerdem sei nicht ausgeschlossen, dass es Fälle gebe, in denen etwas entwendet wurde. Ebenso gut könne es sein, dass die falschen Rauchmelder-Prüfer zunächst die Örtlichkeiten ausspioniert haben, um später Straftaten zu begehen. Die Polizei nimmt an, dass es sich um „potenzielle Betrüger oder Diebe“ handelt, die nur die Absicht verfolgen, dass ihnen Einlass in die Wohnungen oder Häuser gewährt werde.

Tatverdächtiger identifiziert

Wie die Polizei berichtet, konnte der 25-jährige Tatverdächtige, der für die versuchten Straftaten in Betracht kommt, durch private Videoaufnahmen, Spurenmaterial und Personenkontrollen identifiziert werden. „Wir haben unsere Kontrollen und die damit verbundenen Streifenfahrten nach den Hinweisen aus der Bevölkerung intensiviert und können nun gezielte Ermittlungsverfahren gegen den Tatverdächtigen einleiten“, so Auer.
Um den gesamten Umfang vom Auftreten des Mannes und seiner 19-jährigen Begleiterin einzuordnen, bittet die Polizei um Hinweise von Zeugen und noch nicht bekannten Geschädigten. Das Duo sei bereits durch Straftaten im benachbarten Minden polizeilich aufgefallen. Ob die Frau jedoch bei den Fällen in der Samtgemeinde als Komplizin gehandelt hat, sei bisher ungeklärt.
Der Verdächtige ist zirka 1,65 bis 1,70 Meter groß und war bei seinem Auftreten mit einer dunklen schwarz-grauen Bomberjacke und einer schwarzen Mütze bekleidet. Die Ansprache erfolgte gegenüber den Bürgern in sehr gebrochenem Deutsch. Seine mögliche 19-jährige Begleiterin bei den Straftaten könnte mit einer grauen Strickjacke mit Kapuze und einer schwarzen Hose bekleidet gewesen sein.
 Telefonische Hinweise nimmt ab Montag die Polizeistation Nienstädt, Telefon (0 57 24) 38 40 entgegen. 

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