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Schnatgang ins Klinikum nach Vehlen

Jährliche Seggebrucher Begehung Schnatgang ins Klinikum nach Vehlen

Der 40. Schnatgang der Gemeinde Seggebruch hat die 65 Teilnehmer nach Vehlen in den Rohbau des neuen Schaumburger Klinikums geführt. Und damit zum ersten Mal in eine andere Kommune, wie Seggebruchs Bürgermeister Jörn Wittkugel (SPD) feststellte.

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Dirk Hahne (vorn) führt eine Gruppe des Seggebrucher Schnatgangs durch den Rohbau des Schaumburger Klinikums in Vehlen.

Quelle: bab

Seggebruch/Vehlen. Damit hat Schaumburgs Landrat Jörg Farr seine Zusage eingelöst, den Seggebruchern zum diesjährigen Traditionsrundgang eine Besichtigung der Baustelle zu vermitteln.

 „Derzeit sind eigentlich keine Führungen möglich“, sagte Farr im Schierneichener Feuerwehrhaus, wo sich die Teilnehmer des Ausflugs vor der Abfahrt nach Vehlen getroffen hatten. Er begründete dies damit, dass die Bauentwicklung nun in einer entscheidenden Phase angekommen sei. Der Schnatgang sei deshalb eine Ausnahme. „Es hat sich rasant verändert“, berichtete der Landrat von seinen regelmäßigen Besuchen in dem Gebäude.

 Zu Fuß ging es bei dem ersten Schnatgang, den Wittkugel in seiner jungen Amtszeit leitete, diesmal nicht. Deswegen hatte die Gemeinde einen Bus gechartert. Auf dem Krankenhausgelände fiel zudem der Marsch über das Außengelände wegen des Regenwetters flach. Dennoch haben sich der technische Leiter des Klinikums, Dirk Hahne, und Projektleiterin Iris Kruse-Faulhaber am Sonnabend viel Zeit genommen und beeindruckende Einblicke in die logistischen und technischen Herausforderungen des Großprojektes gegeben.

 Anschaulich beschrieben die Vertreter des Klinikums die Anforderungen an ein modernes Krankenhaus und beantworteten die Fragen der Seggebrucher Besucher. Diese versuchten sich angesichts kilometerlanger Kabel- und Rohrleitungsstränge, nackter Lüftungsanlagen und offener Wände das spätere Aussehen von Operationssälen, Intensivstation und Notaufnahme zu vergegenwärtigen. „Sie sehen, dass zur Intensivmedizin auch Intensivtechnik gehört“, sagte Hahne angesichts der umfangreichen Einbauten.

 Die Neugier der Seggebrucher blieb nicht unbefriedigt. Sie erfuhren etliche Details zum medizinischen und pflegerischen Bereich. Die Frage nach Viren wie MRSA keimte ebenso auf wie die Frage nach Essensversorgung und Personalausstattung.

 Zum Schnatgang werden in jedem Jahr Vertreter von Vereinen, Organisationen und Verwaltung aus der Gemeinde Seggebruch sowie aus Nachbarkommunen eingeladen. Der jährliche Ausflug, der normalerweise zu Fuß absolviert wird, dient eigentlich der Grenzbegehung. bab

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