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Sechs Rehe auf der Straße überfahren

Schierneichen / Jagdgenossenschaft Sechs Rehe auf der Straße überfahren

Die Jagdgenossenschaft Seggebruch-Schierneichen-Deinsen-Baum hat sich einstimmig für die Anschaffung eines Jagdkatasters in digitaler Form entschieden. Ein solches Kataster koste mittlerweile nur noch 133 Euro, erklärte der Vorsitzende Heinz Vehling den Jagdgenossen bei der Jahresversammlung im Feuerwehrhaus Schierneichen.

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Gerhard Heitmeier ist ab sofort Obertreiber mit passendem Treiberstock. svb

Schierneichen (svb). Seggebruchs Bürgermeister Herbert Stahlhut erklärte sich spontan dazu bereit, die Kosten durch die Gemeinde zu übernehmen. „Wir bezahlen das“, versicherte er den Anwesenden die einmalige Anschaffung einer CD mit dem Jagdkataster. Die Jagdgenossen zeigten sich angenehm überrascht und dankten Stahlhut für die Unterstützung.

Gerhard Heitmeier wurde von der Versammlung zum Obertreiber ernannt. Er habe sich bei der letzten Treibjagd sehr hervor getan, hieß es. Ihm habe lediglich ein Treiberstock gefehlt, der ihm feierlich übergeben wurde. So kann er bei der nächsten Jagd besser die Hasen aus den Gebüschen aufscheuchen.

Jagdpächter Friedrich Wilhelm Dierks wies die Jagdgenossen auf die steigende Popularität von Schwarzwild und somit auf eventuell größere Wildschäden in der Zukunft hin. Laut Pachtvertrag müssen die Jagdpächter für diese Schäden aufkommen.

„Es geht nicht darum, dass wir den Schaden nicht bezahlen wollen“, sagte er. Aber er wünsche sich, dass sich die Jagdgenossen daran beteiligen, Schäden zu vermeiden. Zehn Ansitze seien nötig, um ein Wildschwein zu erlegen, verdeutlichte Dierks. Jagdschneisen in Maisfeldern seien zum Beispiel eine Möglichkeit für eine effektivere Jagd.

Noch seien keine größeren Wildschäden in seinem Revier zu verzeichnen, meinte er, aber aus benachbarten Jagden sei ihm bekannt, dass sich die Jagdgenossenschaft dort mit 500 Euro oder dem Betrag der Jagdpacht an den Schäden beteiligen. „Wir werden das Thema weiter verfolgen“, erklärte Vehling. Im vergangenen Jahr sind insgesamt 13 Rehe zur Strecke gebracht worden. Sechs davon kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Des Weiteren wurden zwei Füchse, zwei Fasane, acht Tauben, neun Gänse, sechs Kormorane sowie acht Enten erlegt.

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