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Großbrand prägt sich ein

Feuerwehr Großbrand prägt sich ein

Zwei Einsätze aus dem vergangenen Jahr haben sich der Ortsfeuerwehr Seggebruch besonders eingeprägt. Wie bei deren Jahresversammlung wiederholt betont wurde, habe der Großbrand im Nienstädter Industriegebiet im Dezember gezeigt, dass die Aufrechterhaltung der derzeitigen Feuerwehrstärke von großer Wichtigkeit ist.

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Sebastian Brandt (rechts) überreicht Werner Killer ein Präsent für 65-jährige Mitgliedschaft. 

Quelle: bab

Seggebruch.   Auch der Hochwassereinsatz im vergangenen September verlangte den Wehren in der Samtgemeinde Nienstädt einiges ab.

„Es hat sich wieder gezeigt, dass wir alle Feuerwehren der Samtgemeinde durchaus brauchen“, sagte angesichts solcher Ereignisse Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote. Dies wiederholte auch der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jörn Wille, der das Grußwort für die Samtgemeindefeuerwehren übernahm. Finanziell hatte die Alarmierung bei dem Großbrand einer Firma in Nienstädt naturgemäß ebenfalls eine größere Dimension. „Der Einsatz kostet uns `ne ganze Menge“, sagte Samtgemeindebürgermeister Ditmar Köritz. „Wir hoffen, dass wir das von der Versicherung wiederkriegen.“ Köritz drückte ebenso wie die anderen seine Hoffnung aus, von solchen Katastrophen künftig verschont zu bleiben.

Köritz bedauerte, dass im Haushalt der Samtgemeinde für 2015 in allen Bereichen, so auch bei den Feuerwehren, gekürzt werden musste. „Es kommen auch wieder bessere Zeiten“, glaubt er. Dennoch fange Seggebruchs Feuerwehr viel mit Eigenleistung auf, wie beispielsweise bei der Renovierung des Feuerwehrhauses. Er bedankte sich auch bei der Gemeinde Seggebruch, die die Kosten für die Renovierung übernehme. „Und wir setzen noch einen drauf“, überraschte deren Bürgermeister Herbert Stahlhut (SPD). „Wir wollen den Fußboden aufarbeiten lassen“, kündigte er an.

Stahlhut verteilte außerdem ein Kompliment an den stellvertretenden Ortsbrandmeister Sebastian Brandt, der erstmal die Jahresversammlung leitete, weil sein Vorgesetzter Bernd Bruns wegen Krankheit ausfiel. „Du hast deine Feuertaufe gut gemacht“, meinte der Bürgermeister.  bab

Zahlreiche Ehrungen:

 „Das kommt nicht oft vor“, hat sich das Seggebrucher Feuerwehrkommando gedacht, als es auf einen besonderen Jubilaren in den Reihen der Feuerwehr stieß. Der 92-jährige Werner Killer ist seit 65 Jahren Mitglied und war in seinen besten Zeiten auch einer der Aktiven. So holte die Feuerwehr Killer kurzerhand aus dem Seniorenheim, um ihn bei der Jahresversammlung zu ehren.

Geehrt wurden (teilweise in Abwesenheit) für 40 Jahre aktiven Dienst: Henry Bartusch, Hans-Werner Gottschalk, Bernd David und Bernd Bruns. Für 25 Jahre bei den Aktiven wurden Andreas Kimmel und Tobias Vogel ausgezeichnet. 40 Jahre passive Mitgliedschaft weisen Dirk Gottschalk, Wilfried Heine, Friedel Hartmann und Kurt Brakhage auf. Für 25 Jahre wurden Edith Kording, Ralf Köpper, Dietmar Thaler und Reinhold Lehmann ausgezeichnet. Beförderungen wurden ebenfalls ausgesprochen. Sebastian Brandt wurde zum Hauptlöschmeister und Tobias Bruns zum Oberlöschmeister befördert. Sabine Bruns ist nun Erste Hauptfeuerwehrfrau und Sabrina Gorges Hauptfeuerwehrfrau.  bab

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