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Seggebruch BMX-Bahn „nicht verrotten lassen“
Schaumburg Nienstädt Seggebruch BMX-Bahn „nicht verrotten lassen“
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00:16 28.05.2016
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Das Gras auf der Bahn werde viel zu selten gemäht, beschwerte sich etwa Tom Ostermeier (16). Die dadurch teilweise zugewucherten Fahrspuren seien viel zu schmal. Da die Hügel aus schotterhaltigem Erdreich bestehen, wurden mittlerweile viele Steine losgefahren. „Die liegen unter anderem auch in den Kurven, das ist gefährlich und geht gar nicht“, mahnte Sören Bartels (13) an.

An etlichen Auf- und Abfahrten hätten sich terrassenförmige Stufen gebildet, ergänzte Ostermeier, was ebenfalls einen Gefahrenherd darstelle. Zudem seien einige der Auffahrten nicht steil genug und verfügten im oberen Bereich über keine Absprungrampe.

Der schlechte Zustand der BMX-Bahn habe schon dazu geführt, dass sie nur noch von wenigen Jugendlichen genutzt wird, berichtete Bartels. „Wenn die Gemeinde eine solche Einrichtung hat, sollte sie diese doch nicht verrotten lassen“, merkte Ostermeier an.

Die Kritik der Jugendlichen stieß bei den Ratsmitgliedern auf eher zurückhaltende Reaktionen. „So schlecht ist die Bahn nun wirklich nicht“, fasste Ausschussvorsitzender Herbert Stahlhut (SPD) den Tenor der Äußerungen zusammen: „Diesen Zustand müssen BMX-Fahrer bewältigen können.“

Gleichwohl beschloss der Ausschuss, das Gelände in absehbarer Zeit mähen zu lassen und dies in angemessenen Abständen zu wiederholen. Auf Vorschlag von Gemeindedirektor Ditmar Köritz soll zudem ein Sachverständiger hinzugezogen werden. „Der soll uns Ratschläge geben, wie man die Bahn optimieren könnte“, erläuterte Köritz. Im Haushalt des laufenden Jahres sei allerdings kein Geld für die BMX-Bahn mehr vorhanden. Sollten später Ideen für eine Umgestaltung entstehen, müsse man sich mit den Gemeinden Helpsen und Hespe auseinandersetzen, die diese Bahn mitfinanziert haben. ssr

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