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„Spatzennest" soll schnell wachsen

Krippenanbau in Seggebruch „Spatzennest" soll schnell wachsen

Der Anbau der Krippe „Spatzennest“ für die Gemeinden Seggebruch und Helpsen soll möglichst schon im Herbst 2018 in Betrieb gehen. Helpsens Bürgermeister Manfred Kesselring gibt zu: „Das ist ein sportlicher Zeitplan.“ Warum muss es so schnell gehen?

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Die neue Krippe soll sich in Richtung Bergkrug an den Bestand anschließen.

Quelle: kil

HELPSEN/SEGGEBRUCH. Der Zeitplan sei nur unter der Voraussetzung zu erfüllen, dass die Behörden und Baufirmen zügig mitspielen. Der Kita-Ausschuss hat dem Konzeptplan des Architekten Heinrich Wiebusch bereits zugestimmt. Die Räte der Gemeinden Helpsen und Seggebruch treffen am 15. Januar eine Entscheidung darüber, ob der Anbau für eine neue Krippengruppe so umgesetzt wird.

Die Krippe soll sich optisch an das bestehende Haus anpassen. Konzept: Heinrich Wiebusch

Stefan Kolb hofft als Gemeindedirektor von Helpsen, dass der Bauantrag bis Ende Februar gestellt ist und parallel dazu die Ausschreibung der Hauptwerke erfolgen kann, sodass im April die Bagger anrücken können. Der Betrieb der Krippe soll währenddessen „minimal“ beeinflusst werden, die meisten Bauarbeiten würden außerhalb des bestehenden Gebäudes stattfinden, das künftig über einen Vorraum mit dem Anbau verbunden werden soll.

Die Zeit drängt

Wie berichtet, hat die Verwaltung die Politiker im November von der Notwendigkeit in Kenntnis gesetzt, dass eine zusätzliche Krippengruppe nötig werde, um den Rechtsanspruch der Eltern zu sichern. Kurzfristig hat der Architekt, der auch für die Planung des „Spatzennestes“ im Jahr 2010 verantwortlich war, ein Konzept für eine Erweiterung erstellt. Die Mitglieder des gemeinsamen Kita-Ausschusses hatten daran nichts auszusetzen.

Die Kosten für den Anbau teilen sich die Gemeinden Helpsen und Seggebruch. Die Baukosten sind wesentlich niedriger als die geschätzte Summe für den Krippen-Anbau in Liekwegen. Dort ist fast eine halbe Million Euro veranschlagt.

In Seggebruch soll es günstiger werden: rund 280.000 Euro brutto, inklusive Architektenkosten, plus 20.000 Euro für Mobiliar. 180.000 Euro sollen aus Fördermitteln des Landes kommen, sodass für die Gemeinden jeweils 60.000 Euro verbleiben.

Ausreichend Grün

Seggebruchs Bürgermeister Jörn Wittkugel (SPD) sagte: „Mir gefällt der Plan sehr gut. Optisch wird es so aussehen, als wären der alte und der neue Teil eine Einheit.“ Kesselring geht davon aus, dass der Rat ebenfalls zustimmen wird: „Wir sind nun mal in der Verpflichtung, ausreichend Betreuungsplätze vorzuhalten.“ Eine Alternative gebe es nicht.

Der geplante Neubau umfasst einen Gruppenraum, einen Ruheraum, sanitäre Anlagen und Abstell-Möglichkeiten. Die Grünfläche wird nicht erweitert, reicht aber nach Angaben von Kesselring noch aus. Der Landkreis habe das bestätigt. kil

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