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Verwaltung fordert besseren Schallschutz

Seggebruch Verwaltung fordert besseren Schallschutz

Die Gemeinde Seggebruch bemüht sich, die Anwohner der Pickerecke in Echtorf in Sachen Schallschutz zu unterstützen. Die dortigen Anlieger wollen nicht nur passiven Schallschutz vor den durchfahrenden Zügen, wie ihn die Bahn AG finanziell unterstützt, sondern auch aktiven Schutz durch eine Lärmschutzwand.

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Quelle: SN

Seggebruch. Doch das will die Bahn nicht bezahlen, wie die Verwaltung den Sachstand zusammenfasst.

 Gemeindedirektor Ditmar Köritz erläuterte das Interesse der Anlieger jüngst im Bauausschuss. Diese hatten sich nach dem negativen Bescheid der Bahn AG an die Gemeinde gewandt und angeregt, den Schallschutz seitens der Gemeinde zu realisieren. Passiver Schallschutz, das heißt beispielsweise schallisolierte Fenster und Türen, reicht den Anliegern im Sommer nämlich nicht aus. „Da halten sie sich ja sehr viel draußen auf“, erklärt Köritz die Motive der Betroffenen.

 Doch selbst wenn die Gemeinde Abhilfe schaffen wollte, müsste sie mit der Bahn Einvernehmen herstellen, denn das Flurstück, auf dem eine Schallschutzwand errichtet werden könnte, gehört der Bahn. Ob sich diese Fläche anbietet, werde zurzeit mit der DB Netz AG abgestimmt.

 Zur Bauausschusssitzung und bis heute sei allerdings keine Antwort von der Bahn eingetroffen, sagt Köritz. Vor gut einem Monat hatte sich die Gemeinde an den ihr genannten Ansprechpartner gewandt. Erst wenn Seggebruch Klarheit habe, ob die besagte „Verkehrsbegleitfläche“ für Schallschutzmaßnahmen genutzt werden könne, würden sich die Gremien der Gemeinde wieder mit dem Thema beschäftigen, erklärt Köritz.

 Wie der Gemeindedirektor berichtet, liegen an der südöstlichen Seite des fraglichen Streckenabschnitts von rund 600 bis 700 Metern acht bebaute Grundstücke. Weitere könnten noch bebaut werden. Die Anlieger der gegenüberliegenden Seite, der Straße Am Fuchsacker, seien aber genauso betroffen, wie Köritz betont. Auch dort liegen acht Häuser. bab

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