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Vorerst kein Lärmschutz

Bundesverkehrswegeplan Vorerst kein Lärmschutz

Die Anwohner "In der Pickerecke" müssen wohl noch eine Weile auf Lärmschutzmaßnahmen an der Bahnstrecke warten.

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SEGGEBRUCH.   Mögliche Lärmschutzmaßnahmen für die Anlieger „In der Pickerecke“ nahe der Bahnstrecke sind Thema im Seggebrucher Rat gewesen. Die Mitglieder unterstützen zwar die Forderungen der Anwohner auf einen stärkeren Lärmschutz, stimmten aber dafür, dass die Gemeinde zum jetzigen Zeitpunkt keine Maßnahmen auf eigene Kosten durchführt.

Grund dafür sind nach Angaben des Gemeindedirektors Ditmar Köritz die Pläne für den Bundesverkehrswegeplan und der damit verbundene Ausbau der Bahnstrecke Hannover-Bielefeld – auch, wenn sich Köritz bewusst ist, dass sich diese Pläne noch einige Jahre hinziehen können. In der Stellungnahme der Samtgemeinde und den Mitgliedsgemeinden zum Bundesverkehrswegeplan fordern die Unterzeichner nicht nur einen trassennahen Ausbau des dritten und vierten Gleises, sondern auch aktive Lärmschutzmaßnahmen im Streckenabschnitt in Form von Lärmschutzwänden.

Und das, betont Köritz, soll für die Anwohner innerorts wie außerorts gleichberechtigt gelten. Denn irrsinnigerweise, erklärt Köritz nach der Sitzung, gelten für die Häuser, die außerorts liegen, deutlich andere Grenzwerte als für den Innenbereich. Auch, wenn diese Häuser näher an der Strecke liegen, steht ihnen nach jetzigem Recht weniger Lärmschutz zu.

Die Anlieger hatten zu diesem Thema bereits im Juli den CDU-Bundestagsabgeordneten Maik Beermann eingeladen, der angab, sich für die Interessen der Anwohner im Streckenabschnitt einsetzen zu wollen. kil

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