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Weichen für die Dorfentwicklung gestellt

Schierneichen Weichen für die Dorfentwicklung gestellt

Die Gemeinden Helpsen, Hespe und Seggebruch haben als Dorfregion „Bergkruggemeinden“ bei einer gemeinsamen Ratssitzung in Schierneichen den Antrag auf Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen einstimmig beschlossen.

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SCHIERNEICHEN. Kristina Busse vom Planungsbüro Kirchner Ingenieure aus Stadthagen hat zudem die Rahmenbedingungen und den Zeitplan für das weitere Vorgehen erläutert.

„Man muss sagen, dass Sie in Ihrem Gemeindegebiet hervorragend aufgestellt sind“, fasste Busse die bisherigen Erkenntnisse aus der Auswertung der Fragebögen und der Bestandsanalyse zusammen. 150 Fragebögen sind laut Erläuterungsbericht des Planungsbüros eingegangen. Diese verteilten sich zu je einem Drittel auf die beteiligten Gemeinden.

Die Antworten hat das Planungsbüro für jede Gemeinde einzeln zusammengefasst und in dem Erläuterungsbericht gegenübergestellt. Dort finden auch die bereits vorhandenen „Ideenansätze zur Dorfentwicklung“ Niederschlag. Die Unterlagen müssen bis zum 1. August an das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) geschickt werden.

Vorschläge jetzt schon sammeln

Wie Busse schilderte, sei mit einer Entscheidung, ob die Region in das Programm aufgenommen wird, in etwa im April 2018 zu rechnen. Dann müssen die Gemeinden die Planungsleistungen zum Prozess ausschreiben. Diese sind ebenfalls förderfähig und müssen beim ArL positiv beschieden werden, bevor Verwaltung, Politiker und Bürger in die konkrete Planungsphase einsteigen können. Busse geht davon aus, dass dies von Oktober 2018 bis Oktober 2019 der Fall sein wird. Dieser Phase wird eine Bürgerinformation vorangestellt, diese können nun im Prozess mitarbeiten. Es werden thematisch unterschiedliche Arbeitsgruppen gegründet sowie ein überörtliches Kompetenzteam gebildet. Von August 2019 an können die Bergkruggemeinden in die Umsetzungsphase einsteigen.

Dennoch müssen die Akteure vorher nicht untätig sein. „Es empfiehlt sich, sich jetzt schon zusammenzusetzen und Vorschläge zu generieren“, riet Busse. Dies soll nicht nur der besseren Vorbereitung dienen, es demonstriere auch Interesse und Engagement gegenüber dem Landesamt. Die Gemeinden könnten zeigen: „Wir tun etwas, damit unsere Dörfer am Leben bleiben.“

Federführend in dem Prozess ist die Samtgemeinde. Deren Verwaltungs-Chef Ditmar Köritz will zwar den Bescheid abwarten, „man kann aber vorbereitet sein“, stimmte er zu, bereits im Vorfeld Weichen zu stellen. bab

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