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Seggebruch Zu schnell durch Schierneichen
Schaumburg Nienstädt Seggebruch Zu schnell durch Schierneichen
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00:17 23.12.2017
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Seggebruch

Richtung Stemmen sind 85 Prozent der Gemessenen mit 71 Stundenkilometern unterwegs. In Höhe des Feuerwehrgerätehauses befindet sich eine Bushaltestelle. Rund zwölf Schüler und fünf Erwachsene nutzen diesen Halt und queren dafür die Landesstraße, zeigt die Messung.

Schon im Juni hatte der Seggebrucher Rat die Verwaltung beauftragt, sich dem Thema anzunehmen. Im September gab es eine Begehung mit dem Landkreis und der Landebehörde, um zu schauen, ob an der Ortsdurchfahrt geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen umgesetzt werden sollen. Das Fazit: Zum Queren gebe es ausreichend Lücken und eine gute Sicht. Auch bestehe dort kein Unfallschwerpunkt; in den vergangenen drei Jahren habe es zwei Unfälle gegeben – ein technischer Defekt mit Kollision eines Verkehrszeichens und einen Auffahrunfall. Darum sehen die Verantwortlichen auch keinen Grund für eine Reduzierung des Tempolimits von 50.

Freie Banketten für bessere Sicht

Gemeindedirektor Ditmar Köritz teilte zudem mit, dass für eine noch bessere Sicht auf querende Fußgänger die Banketten von der Gemeinde freigeschnitten werden sollen, teilweise sei das schon geschehen. Der Verbindungsweg zwischen dem Neubaugebiet „An der Eiche“ soll im Einmündungsbereich zur Hauptstraße außerdem durch Poller hervorgehoben und ein „Achtung Kinder“-Schild aufgestellt werden.

Zudem wurde die Gemeinde angeregt, über den Erwerb von stationären Geschwindig-keits-Warnanlagen zu beraten. Die Kosten für feststehende Messtafeln sind zwar nach Angaben von Köritz nicht bedeutend günstiger (zwischen 2000 und 3000 Euro), die Ratsmitglieder waren aber der Meinung, dass zunächst mit dem Bauhof besprochen werden solle, welchen Aufwand die einzelnen Optionen bedeuten. Im Zuge der Haushaltsberatungen wollen die Politiker dann eine Entscheidung treffen. kil

K15: Noch diese Woche freie Fahrt

Gute Nachrichten von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln: Die Vollsperrung der Kreisstraße 16 zwischen Seggebruch und Echtorf soll noch in dieser Woche aufgehoben werden. Wie berichtet war die Straße seit August gesperrt, um den zweiten Abschnitt des neuen Radweges entlang der K 16 zu bauen sowie die Fahrbahndecke in einigen Bereichen zu sanieren. „Die Arbeiten sind weit fortgeschritten“, heißt es von der Landesbehörde. Falls das Wetter es zulasse, könnte auch vor Weihnachten noch die Fahrbahnmarkierung aufgebracht werden. Dafür müsse es allerdings trocken sein. Anschließend blieben noch Restarbeiten zu erledigen, für die aber keine Vollsperrung mehr nötig sei

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