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Zweifel am Zuschuss

Finanzhilfen empfohlen Zweifel am Zuschuss

Zuschussangelegenheiten haben auf der Tagesordnung des Kulturausschusses des Rates der Gemeinde Seggebruch gestanden. Das Gremium empfahl bei seiner Sitzung Zuschüsse für die Feuerwehr und den TV Bergkrug.

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Quelle: Symbolfoto (dpa)

Seggebruch. Beim TV allerdings nicht ohne kritische Anmerkungen. Für die Pflege der Außenanlagen um den Tennisplatz hat sich der Sportverein einen Rasenmähertraktor angeschafft, für den er einen Zuschuss von 550 Euro haben möchte. „Ich frage mich, wieso Helpsen keinen Rasenmäher kauft, wir kaufen unseren doch auch selber“, fragte Ausschussvorsitzender Friedrich-Wilhelm Dierks.

Gemeindedirektor Ditmar Köritz konnte den Sachverhalt aufklären. Laut Vereinbarung pflege der TV Bergkrug die Anlagen und zahle deshalb keine Pacht an die Gemeinde. Deshalb müsse der TV auch die Möglichkeit bekommen, dies zu tun. Einstimmig empfahlen die Politiker dann auch die finanzielle Unterstützung.

Zweifel wurden beim nächsten Zuschussantrag des Vereins ebenfalls geäußert. Für das Turnen braucht der TV Bälle. Die Verwaltung empfahl einen Zuschuss von 380 Euro und weitere 400 Euro für den Aufbau der neuen Zumba-Sparte. Dafür will der Verein einen „fahrbaren Leichtspiegel“ im Wert von 1200 Euro anschaffen und bittet Seggebruch um die Finanzspritze.

„Der Sportverein wird immer teurer“, kritisierte Reinhard Wolf, der zwar nicht Ausschussmitglied ist, aber als Mitglied der CDU-Fraktion der Sitzung folgte. Trotz anschließender einstimmiger Empfehlung, die Beträge zu gewähren, äußerte auch Dierks Bedenken. „Wenn wir so weitermachen, müssen wir für den TV Bergkrug noch einen eigenen Nachtragshaushalt machen“, sagte er.

Für die SPD argumentierte Manuela Babatz mit der Bedeutung des TV innerhalb der Gemeinde, der „sehr wertvoll“ sei. Außerdem sei Zumba momentan „der Renner“.
„Auf jeden Fall“ wollte Dierks hingegen der Jugendfeuerwehr Seggebruch-Schierneichen zum 50-jährigen Jubiläum unter die Arme greifen. „Die Jugend ist unsere Zukunft“, sagte der Ausschussvorsitzende. Das Gremium empfahl eine Unterstützung von 250 Euro.   bab

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