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145 Jahre Obernkirchener Männergesangverein

Obernkirchen/Gelldorf 145 Jahre Obernkirchener Männergesangverein

Dass Vereine oder andere Gemeinschaften fast eineinhalb Jahrhunderte durchhalten, dürfte nach zwei schlimmen Kriegen recht selten geworden sein. Besonders ungewöhnlich ist das für Männerchöre, von denen die meisten seit Langem über Nachwuchsmangel klagen. Der Obernkirchener Männergesangverein (MGV) kennt dieses Problem, aber er hat trotzdem bereits 145 Jahre geschafft und will sich weitere Ziele stecken.

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Ungezählte Erinnerungen in Wort und Bild hat Harald Godau auf diesen Tafeln zusammengestellt.

Quelle: sig

Obernkirchen/Gelldorf. „Wir haben bereits jetzt das 150-jährige Bestehen fest im Blick“, war bei der familiären Feier im ehemaligen „Gelldorfer Krug“ mehrfach zu hören. Wie lange es diese Chorgemeinschaft bereits gibt, wird schon dadurch deutlich, dass im Gründungsjahr 1870 Franz Lehár und Wladimir Iljitsch Lenin geboren wurden – zwei Menschen.

Gewaltig sind die Veränderungen, die es seitdem gegeben hat. Aber der Chorgesang hat seinen Stellenwert trotzdem behalten. Gerade bei den Männerchören erfreuen sich noch immer alte deutsche Volkslieder einer ungebrochenen Beliebtheit. Deshalb verwundert es auch nicht, dass der Männergesangverein der Bergstadt dieses Treffen mit solchem Liedgut begann.

Der Chorleiter des MGV, Werner Hobein, hatte sich zum Auftakt des Treffens für Lieder von Friedrich Silcher entschieden, dem Meister des deutschen Volksliedes und Förderer des Chorgesangs. In einer Einlage trat Horst Völkening als Bänkelsänger auf, der sich auch an eine lange Ballade heranwagte.

Der Vorsitzende Klaus-Dieter Scheithauer hatte zudem einen weiteren musikalischen Brückenschlag angekündigt. Das Duo „Acoustic Moments“ bot zum Steigern der Stimmung etliche Hits und Evergreens dar.

Schließlich behandelte noch das 80-jährige Chormitglied Harald Godau die Geschichte seines Chores in gereimten Versen. Er hatte auch die zahlreichen Stellwände mit Bildern, Pressetexten, Programmen und dergleichen zusammengestellt, die im Saal zu besichtigen waren. Auch am Ende eines gelungenen Treffens wurde noch einmal gesungen, diesmal aber mit Beteiligung aller Chormitglieder und Gäste. Diese waren dann auch bestens gestärkt von einem großen Torten- und Kuchenbüfett.

Nicht mit leeren Händen war zu diesem Treffen der stellvertretende Obernkirchener Bürgermeister Wilhelm Mevert gekommen. Er dankte dem Chor für seinen Beitrag zum kulturellen Leben der Bergstadt und hofft auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit. sig

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