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70 Mitarbeiter müssen gehen

Entlassungen 70 Mitarbeiter müssen gehen

Gewerkschaftssekretär Peter-Christian Voigt hat der gestrigen Nachricht schließlich auch einen „positiven Aspekt“ abgewinnen können: Der Pumpenspezialist ITT Bornemann wird voraussichtlich weniger Mitarbeiter entlassen, als er vor gut drei Monaten noch angekündigt hat.

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Blick durch den Spiegel: Zwei Beschäftigte gehen am Bornemann-Werksgebäude entlang.

Quelle: tol

Obernkirchen/Gelldorf (ll). Anfang März drohten etwa 120 Entlassungen im Zuge einer weiteren Umstrukturierung in dem Obernkirchener Unternehmen. „Wir werden jetzt wohl unter die 100 rutschen“, sagte der IG-Metall-Vertreter gestern nach einer neuerlichen Betriebsversammlung auf Anfrage dieser Zeitung. Voigt rechnet inzwischen mit voraussichtlich 99 Mitarbeitern, die ihren Job bei dem Pumpenhersteller verlieren.

 Die Unternehmensführung habe zur gestrigen Betriebsversammlung einen Interessenausgleich und Sozialplan vorgelegt. Laut Voigt ist das der Fahrplan bis Jahresende, mit dem der Pumpenhersteller sein Geschäft neu ausrichten will. Demnach würden etwa 30 der rund 100 von Entlassung betroffenen Mitarbeiter durch Ausgleichszahlungen das Unternehmen verlassen. „Zu betriebsbedingten Kündigungen wird es dann voraussichtlich in etwa 70 Fällen kommen“, so der Gewerkschaftssekretär. Voigt: „Die entsprechenden Kündigungen werden voraussichtlich im September ausgesprochen.“

 Nach dem Kündigungs-Schock, der die 478 Bornemann-Mitarbeiter im März ereilt hat, kann zumindest diese jüngste Nachricht als kleiner Erfolg für die Belegschaft gewertet werden. Dennoch: Voigt zieht unter dem Strich eine negative Bilanz für das Unternehmen. „Allein, dass es überhaupt zu Entlassungen kommt, ist keine gute Entwicklung“, sagte Voigt gestern.

 ITT Bornemann hatte für die harten Einschnitte mehrere Gründe angegeben. Zum einen will die US-amerikanische Konzernmutter den Pumpenhersteller in der Sparte Industrial Process (IP) neu ausrichten, die globale Konkurrenz sowie der weltweite Verfall des Ölpreises machten die Umstrukturierung ebenfalls nötig.

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