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„Das ist eine besondere Leistung!“

Neuer Ortsbrandmeister in Gelldorf „Das ist eine besondere Leistung!“

Ein wesentlicher Grund, warum er sich trotz aller beruflichen Belastungen, die er als selbstständiger Landwirt zu tragen hat, in seiner Freizeit aktiv in einer Freiwilligen Feuerwehr engagiert, sei, „Mitmenschen zu helfen, die in Not geraten sind“, verrät der Gelldorfer Achim Pohl. „Und so eine Kameradschaft, wie man sie in einer Ortsfeuerwehr hat, die gibt es woanders nicht.“

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Im Beisein von Vertretern der Freiwilligen Feuerwehr und deren Ortsfeuerwehren überreicht Bürgermeister Oliver Schäfer (links) dem erneut zum stellvertretenden Ortsbrandmeister ernannten Gelldorfer Achim Pohl die Ernennungsurkunde.

Quelle: wk

Obernkirchen/Vehlen. Anlass für dieses persönliche Bekenntnis war seine Ernennung zum stellvertretenden Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Gelldorf, die vom Obernkirchener Bürgermeister Oliver Schäfer dieser Tage im Rathaus der Bergstadt vorgenommen wurde.

Die Zeremonie mit Verlesen der Ernennungsurkunde und einem persönlichen Handschlag zwecks Gratulation ging zwar flott über die Bühne, das Stadtoberhaupt ließ es sich allerdings nicht nehmen, den Wert des von Pohl gezeigten ehrenamtlichen Engagements hervorzuheben. Der 40-Jährige bekleidet das Amt des Vize-Ortsbrandmeisters nämlich schon seit 18 Jahren – und ist nun für weitere sechs Jahre verpflichtet worden.

Solche Leute, die schon in jungen Jahren bei der Feuerwehr einsteigen, dann früh solch eine verantwortungsvolle Funktion übernehmen und auch lange dabei bleiben, davon gebe es nur wenige, resümierte Schäfer, und betonte: „Das ist schon eine besondere Leistung.“ Zudem würden sich die Einsätze der Gelldorfer Ortsfeuerwehr nicht nur auf das Stadtgebiet von Obernkirchen und dessen Ortsteile beschränken, sondern im Rahmen der Kreisbereitschaft der einzelnen Freiwilligen Feuerwehren auch darüber hinaus reichen.

„Damit das alles koordiniert werden kann, dafür braucht man die Funktionsträger“, erklärte Schäfer. Wobei es heutzutage nicht mehr selbstverständlich sei, dass diese Funktionsträger auch vor Ort beruflich tätig sind und bei einer Alarmierung somit praktisch sofort zur Verfügung stehen, wie dies bei Pohl der Fall sei. Und dass die Feuerwehren viel zu tun haben, das habe man ja gerade erst vor ein paar Wochen wieder mitbekommen, als ein Großbrand im Gewerbegebiet Nienstädt zu einem Großeinsatz der Feuerwehren geführt habe.

All die Jahre, in denen er das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters bekleidet hat, hätte es bei der Ortsfeuerwehr Gelldorf jedoch nicht so gut funktioniert, wenn die aktiven Kameraden nicht hinter ihm gestanden hätten und es das gute Miteinander mit den anderen Ortsfeuerwehren nicht gegeben hätte, so Pohl. wk

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