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Den Nachfolger schon im Auge

Struckmeiers zweite Amtszeit Den Nachfolger schon im Auge

Heinrich Struckmeier hat sich in seiner zweiten Amtsperiode als Ortsvorsteher vor allem eines vorgenommen: Bei runden Geburtstagen wird er vorbeischauen. Struckmeier war einer der Gewinner der letzten Kommunalwahl.

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Heinrich Struckmeier hat einiges vor.

Quelle: rnk

Röhrkasten. Die CDU hat in Röhrkasten die meisten Stimmen bekommen und durfte daher den Ortsvorsteher vorschlagen. Dabei gilt Röhrkasten als SPD-Hochburg.

Struckmeiers erste Legislaturperiode war ein Nebeneffekt der sogenannten Zählgemeinschaft, die sich 2001 bildete und aus CDU, WGO, Konrad Bögel als Einzelbewerber sowie den Grünen eine Ratsmehrheit gegen die SPD zusammenzimmerte. Struckmeier denkt an diese fünf Jahre gern zurück, weil sie seines Erachtens „fruchtbare Jahre waren“.

Im September hat es für die CDU bei der Kommunalwahl in Röhrkasten aus eigener Kraft gereicht, Heinrich Struckmeier hat am Wahlabend im Rathaus kein Hehl aus seiner Zufriedenheit gemacht: Endlich sei das „rote“ Röhrkasten mal geknackt worden.

Begutachtung mit dem Bauhof-Chef

Ein Ortsvorsteher, so sieht Struckmeier es, engagiert sich zum einen für die Einwohner und zum anderen für den Ort. Und so ist er in diesen Tagen mit dem Bauhof-Chef Karl Harting durch den Ort gefahren. Hier sind ein paar Löcher, die beseitigt werden müssen, dort ist ein Graben, der zugewachsen ist. Und hier müsste der Graben vielleicht doch verrohrt werden, weil sonst der Müllwagen nicht vernünftig hochfahren kann.

Zeit hat Struckmeier: Den Hof hat er übergeben, er kümmert sich um die Pferde. 62 Jahre ist er jetzt alt und will mit seiner Frau noch ein bisschen reisen, Deutschland, aber gerne auch wieder mal Afrika. Irgendwann muss er ja den Punkt finden, an dem er Abschied aus der Politik nimmt.

Eine Zeit des Umbruchs

Als Ortsvorsteher und als Ratspolitiker wird er die gesamte Wahlperiode absolvieren, gerade in der Ratsfraktion der CDU wird es eine kleine Zeit des Umbruchs. Beate Krantz hat nach 40 Jahren einen Schlussstrich gezogen, Horst Sassenberg übt erst einmal das Amt des Fraktionsvorsitzenden aus, danach wird es, Stand heute, wohl auf Dirk Rodenbeck hinauslaufen. Auch in Röhrkasten selbst hat Struckmeier jemanden im Auge.

Die Gestaltungsmöglichkeiten für einen Ortsvorsteher finden schnell ihre Grenzen. Man kann keine Jobs schaffen, „das ist ein regionales Problem“, erklärt der gelernte Landwirt. Aber er freut sich doch, wenn, wie jetzt, Restbauplätze zufließen.

Es ist nicht viel, was ein Ortsvorsteher können muss. Heinrich Struckmeier kann das ganz kurz zusammenfassen: „Er kümmert sich“, bekräftigt er. „Das ist das Entscheidende.“ rnk

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