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„Die rasen da ja durch wie die Tiefflieger“

Vehlen / Ortsrat „Die rasen da ja durch wie die Tiefflieger“

Sind viele Fahrer an den Einmündungen der Straßen Am Weidkamp, Zum Holze und insbesondere auf der Schachtstraße viel zu schnell unterwegs? Diese Beobachtungen haben zumindest Politiker im Ortsrat Vehlen gemacht – allen voran der Ortsbeauftragte Horst Lahmann und seine Fraktionskollegin Beate Ostermeier (SPD).

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Sind Geschwindigkeitsmessungen durch die Polizei – wie hier jüngst in Krainhagen – auch auf der Vehlener Schachtstraße eine Lösung? Teile des Ortsrats meinen Ja.

Quelle: pr.

Vehlen (tw). Besonders problematisch sei das Rasen, weil an den genannten Straßen zahlreiche Kleinkinder wohnen sollen.

 Mögliche Lösung: „An den Straßen Am Weidkamp und Am Holze sollte ein Schild ,Sackgasse‘ aufgestellt werden“, so Lahmann bei der jüngsten Zusammenkunft des Ortsrats im Gerätehaus. Beides würde helfen, zu schnelles Einfahren in diese Straßen zu unterbinden. Ostermeier wünscht sich derweil, dass die Schachtstraße verkehrsberuhigt wird und/oder dass dort Geschwindigkeitskontrollen stattfinden. Sie ist vor allem um die Abc-Schützen an der dortigen Bushaltestelle in Sorge. „Es gibt Autofahrer, die rasen da ja durch wie die Tiefflieger“, sagt die Abgeordnete. Nicht selten seien die Fahrzeuge so schnell, dass sie, wenn sie mit der Kinderkarre auf dem Bürgersteig unterwegs ist, einen „regelrechten Luftzug“ verspüre. Besonders negativ fielen dabei Fahrer mit fremdem Kennzeichen auf, die, von der Bundesstraße 65 kommend, die schnurgerade Schachtstraße als Durchgangsquere nutzten.

 Allerdings: Wie andere Mitglieder des Ortsrates wissen, wurde dort bereits kontrolliert: Das, was an Tempo gemessen wurde, sei im „grünen Bereich“ gewesen. Blumenkübel wiederum, welche die Fahrbahn verengen und etwaige Raser zwingen würden, den Fuß vom Gas zu nehmen, können wegen des Schulbusses nicht aufgestellt werden. „Wir haben das Problem, dass wir die Kinder vermutlich vor den eigenen Leuten schützen müssen“, meint Ortsbürgermeister Werner Harder. Denn das Gros seien Ortskundige. „Ortskundige ja, aber keine Ortsansässigen“, ist Ostermeier überzeugt. Sie fragt: „Muss erst etwas passieren?“ Die Ortsratsmitglieder nicken nachdenklich, wollen über mögliche Maßnahmen nachdenken.

 Viele Bürger wird’s freuen: Eine Fachfirma will noch diese Woche daran gehen, Schlaglöcher auf mehreren Straßen im Dorf zu beseitigen. Bei der Frage, welche Firma den Zuschlag für die Straßenarbeiten bekommt, lautet die Antwort: Struckmeier Tief- und Rohrleitungsbau. Der Bergstadt-Betrieb, Röserheide 18a, hatte gegenüber den zwei Mitbewerbern das günstigste Angebot abgegeben, ist derzeit auch in der Samtgemeinde Eilsen im Einsatz. Klar ist aber: Nicht alle Arbeiten, die Vehlen auf seiner Liste hat, können noch 2012 abgearbeitet werden. „Nach Rücksprache mit Ortsratsmitgliedern wollen wir die Asphaltarbeiten vorziehen und die Arbeiten an den Gossen hinten anstellen“, sagt Lahmann. Ausgebessert werden sollen nach Auskunft von Hermann Wolting (Struckmeier) demnach möglichst noch diese Woche die Löcher Am Holze, Am Weidkamp und bei „Schlachter Hesse“.

 Hinzu kommt: „Auf der Vehler Straße rechts Richtung Obernkirchen liegt etwa in Höhe des Versicherungsmaklers Pettenpaul ein Oberflächenablauf. Der ist mittlerweile so weit abgesackt, dass Autos, die ihn unter die Reifen nehmen, Schaden droht“, erinnert Harder. Der Ortsbürgermeister: „Da es sich um eine Kreisstraße handelt, ist jetzt der Landkreis Schaumburg gefordert.“

 Lob gibt es für die Obernkirchener Firma Struckmeier derweil bereits jetzt. „Struckmeier“, sagt Lahmann, „hat auch das Wartehäuschen fertiggestellt – es ist gut geworden.“ Stimmt, meint Christoph Schuster. Der Vizefraktionschef der CDU verbindet sein Lob mit einem Dank an die Stadt und speziell an Kämmerer Andreas Jasper: „Schön, dass das mit dem Wartehäuschen noch dieses Jahr geklappt hat.“ Darüber hinaus wurden in Vehlen viele Büsche und Bäume artgerecht zurück geschnitten; sogar der sogenannte Pattweg ist nun wieder begehbar. „Last, but not least“, so Lahmann, „habe ich auch die Gräben kontrolliert.“ Alles in Ordnung.

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