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Dirigent Lothar Hitzek verlässt Blasorchester

Krainhagen / Blasorchester Dirigent Lothar Hitzek verlässt Blasorchester

Nach sieben sehr erfolgreichen Jahren gibt Lothar Hitzek zum Jahresende seine Tätigkeit als musikalischer Leiter des TSV-Blasorchesters auf. Das Jahreskonzert im Kursaal von Bad Eilsen war der letzte große gemeinsame Auftritt.

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Lothar Hitzek

Quelle: Picasa

Krainhagen (sig). Die Spatzen pfiffen es zuletzt von den Dächern, dass es beim Krainhäger Ensemble eine Veränderung geben wird. Und schließlich hielt die Leitung der Musiksparte auch die schriftliche Bestätigung dafür in den Händen: Lothar Hitzek verabschiedet sich bei der gemeinsamen Weihnachtsfeier von seinem Orchester.

 In seinem Schreiben begründete er diesen Schritt unter anderem so: „Die Bedingungen, den einmal erreichten Leistungsstand zu erhalten und kontinuierlich zu steigern, sind seit geraumer Zeit in einem Maße ungünstig, dass die Verwirklichung ursprünglich gefasster Ziele immer schwieriger wurde. Um dem Orchester die Möglichkeit zu einem ‚Neustart‘ zu geben, habe ich mich zu diesem Schritt entschlossen.“

 Leicht ist dem erfolgreichen Dirigenten und Mitglied des Niedersächsischern Polizeimusikkorps diese Entscheidung nicht gefallen. Das lässt der Hinweis erkennen, dass er von einer „wunderbaren Zeit“ schreibt, die er mit dem Krainhäger Orchester verbracht habe.

 Unsere Redaktion bat die Leiterin der TSV-Musiksparte, Anja Boehme, um ein Gespräch über die Lage des Orchesters und die notwendige Nachfolgelösung. Daran nahm noch der TSV-Schatzmeister Frank Rohlfs teil, der künftig die Spartenchefin bei ihrer Arbeit verstärkt unterstützen will.

 Beide bedauerten den Weggang des erfolgreichen Dirigenten und bekannten, dass ihr Ensemble sich derzeit durchaus in einem schwieriger gewordenen Fahrwasser befindet. Als Gründe nannten sie, dass junge Mitglieder nach dem Abitur in verschiedene Studienstädte umziehen oder eine berufliche Ausbildung an einem anderen Standort beginnen.

 Zuletzt wurde aber auch deutlich, dass einigen Instrumentalisten, die parallel noch in der neuen TSV-Bigband wirken, diese Doppelbelastung auf die Dauer zu viel wird. Sie müssen sich dann wohl oder übel für einen Klangkörper entscheiden.

 Diese Entwicklung trägt dazu bei, dass es allmählich eng wird für das Hauptorchester, das in guten Zeiten bis zu 40 Mitglieder hatte, jetzt aber nur noch 26. Damit verbunden ist wohl oder übel die Erkenntnis, dass man die musikalischen Ziele dort etwas herunterschrauben muss. Zumindest aber ist ein Neustart erforderlich, für den man jetzt nach Kräften die geeignete musikalische Leitung sucht. So einfach wird das sicherlich nicht, aber immerhin besitzt das Krainhäger Blasorchester über das Schaumburger Land hinaus einen guten Namen. Das kann bei diesem Prozess helfen.

 In der Zwischenzeit übernimmt diese Aufgabe das Ensemblemitglied Marion Lochner. Sie hat die Dirigenten-Prüfung mit Erfolg abgelegt und wird sich natürlich auch Gedanken darüber machen, mit welchem Repertoire das Orchester künftig antreten wird. Was ist machbar, und was ist noch anzustreben?

 An den wöchentlichen Übungszeiten wird sich nichts ändern. Man trifft sich freitags um 19 Uhr in der Vereinshalle bei der „Berghütte“.

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