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Ein Dankeschön für die Vereine

Neujahrsempfang Ein Dankeschön für die Vereine

Als Zeichen der Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement, das die örtlichen Vereine einschließlich der Ortsfeuerwehr zum Wohl der Dorfgemeinschaft leisten, hat der Krainhäger Ortsrat deren offizielle Vertreter wieder zu einem Neujahrsempfang in die „Berghütte“ eingeladen.

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Nach demoffiziellen Teil des Neujahrsempfangs in der Krainhäger „Berghütte“ steht eingemeinsames Essen aufdem Programm.

Quelle: wk

Krainhagen (wk). Dabei betonte Thomas Mittmann, der Ortsbürgermeister, dass es insbesondere die Sportangebote und Aktivitäten dieser Vereine seien, deretwegen Krainhagen weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt sei – wofür den Vereinen denn auch ein besonderer Dank gebühre.

 In eigener Sache merkte Mittmann dagegen an, dass den Sitzungen des Ortsrates meistens leider nur ein Einwohner als Zuhörer beiwohne. Er habe bisweilen den Eindruck, dass mancher Bürger „nicht weiß, was ein Ortsrat so alles macht“.

 Wie darüber hinaus von Mittmann zu erfahren war, ist es seit mehr als einem Vierteljahrhundert Brauch in Krainhagen, dass der Ortsrat zu solchen Neujahrsempfängen einlädt. Doch während früher um die 45 Gäste bei diesen geselligen Veranstaltungen begrüßt werden konnten, ist der Teilnehmerkreis mit den Jahren immer kleiner geworden, da mittlerweile mehrere Vereine aufgelöst worden sind. Ergo waren diesmal nur noch die Vertreter von rund einem Dutzend Vereine kontaktiert worden, von denen dann aber auch die meisten gekommen waren.

 Als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Obernkirchen hatte sich Wilhelm Mevert (SPD) eingefunden, um ein paar Grußworte zu sprechen. So berichtete er unter anderem, Obernkirchen sei in wirtschaftlicher Hinsicht „auf einem guten Weg“. Denn während die vor allem aus den Gewerbesteuern resultierenden Einnahmen der Stadt stabil seien, habe man die Schuldenlast dank entsprechender Sparmaßnahmen senken können.

 Positive Effekte für die künftige Stadtentwicklung erwartet Mevert zudem von dem in der Vehlener Feldmark im Bau befindlichen Großklinikum, durch das viele Arbeitsplätze in die Region kommen würden – was dann auch mit einem Bedarf nach Wohnraum sowie einer Konsumnachfrage einhergehe.

 Ferner sagte er, man werde seitens der Stadt weiter „kostenmäßig darauf einwirken“, das Sonnenbrinkbad zu erhalten, denn das Freibad sei ein echter Standortvorteil. In diesem Zusammenhang hob er das Engagement des Fördervereins hervor, der gemeinsam mit der später gegründeten Genossenschaft die Betreibergesellschaft des Bades bildet.

 An dem Neujahrsempfang nahm außerdem Klaus Holm, der stellvertretende Bürgermeister von Alt-Duvenstedt, teil. Eine knapp 2000 Einwohner zählende Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde, mit der die aktuell gut 1300 Einwohner zählende Ortschaft Krainhagen seit 1990 (inoffiziell sogar schon seit 30 Jahren) eine Partnerschaft pflegt. Allerdings fielen die gegenseitigen Besuche inzwischen laut Mittmann kleiner aus, weil der Nachwuchs an jüngeren Leuten fehle, die diese Freundschaft ihrerseits am Leben erhalten.

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